Drama auf der K5709

Radfahrer (31) bei Villingen schwer verletzt: Riskantes Überholmanöver endet im Krankenhaus

Ein Polizeifahrzeug der deutschen Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht, aufgenommen von vorne bei Abenddämmerung. Im Fahrzeug sind zwei Polizisten erkennbar, während ein leuchtendes Display mit der Schrift "POLIZEI" hinter der Windschutzscheibe sichtbar ist.
Foto: Foto: Polizei BW

VS-Villingen – Ein Moment der Unachtsamkeit, ein fatales Überholmanöver – und schon ist es passiert. Am Freitagabend, dem 23. Mai 2025, wurde ein 31-jähriger Radfahrer auf der Kreisstraße 5709 bei Villingen-Nordstetten bei einem schweren Verkehrsunfall erheblich verletzt. Ein junger Autofahrer (21) hatte trotz Gegenverkehrs zum Überholen angesetzt.

Wie das Polizeipräsidium Konstanz am heutigen Montag mitteilte, ereignete sich der Unfall gegen 19:30 Uhr. Der 21-jährige Fahrer eines Peugeot und der 31-jährige Radfahrer befanden sich beide auf der K 5709 aus Richtung Nordstetten kommend in Fahrtrichtung Villingen.

Trotz Gegenverkehr überholt

„Trotz Gegenverkehrs überholte der Peugeot-Fahrer den Zweiradfahrer und stieß dabei mit ihm zusammen“, so die Polizei in ihrer Mitteilung. Die Folgen waren dramatisch: „Durch den Aufprall schleuderte er in den Grünstreifen und verletzte sich dabei schwer.“

Ein sofort alarmierter Rettungswagen brachte den schwerverletzten Radfahrer zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus. Am Peugeot und dem Fahrrad entstand nach ersten Schätzungen nur geringer Sachschaden. Die Kreisstraße war im Bereich der Unfallstelle für die Dauer der Unfallaufnahme nur eingeschränkt passierbar. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Dieser Vorfall unterstreicht einmal mehr die Gefahren für Radfahrer im Straßenverkehr und die Notwendigkeit gegenseitiger Rücksichtnahme, insbesondere bei Überholvorgängen auf Landstraßen.

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