Transaktion nach Behördenfreigabe abgeschlossen
Der Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche hat am 9. September 2026 den Verkauf seiner Beteiligungen an Bugatti Rimac und der Rimac Group vollzogen. Die Verträge mit dem Erwerber-Konsortium waren bereits im April unterzeichnet worden; abgeschlossen wurde die Transaktion nach der Genehmigung durch die zuständigen Behörden.
250 Millionen Euro fließen in Pensionsverpflichtungen
Nach Angaben des Unternehmens erhält der Porsche-Konzern aus dem Verkauf Mittel in Höhe von rund einer Milliarde Euro. Davon sollen 250 Millionen Euro für eine weitere Ausfinanzierung der Pensionsverpflichtungen verwendet werden.
Porsche hebt Cashflow-Prognose an
Der Mittelzufluss verändert auch die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Porsche erwartet für 2026 nun eine Netto-Cashflow-Marge im Automobilbereich von 5,5 bis 7,5 Prozent. Zuvor hatte die Spanne bei 3 bis 5 Prozent gelegen. In der bisherigen Prognose waren Effekte aus Beteiligungsverkäufen noch nicht berücksichtigt.
Das Unternehmen ordnet den Schritt seiner stärkeren Fokussierung auf das Kerngeschäft zu.