Kontrolle löst mehrstündigen Großeinsatz aus
Am Grenzübergang Rheinfelden-Autobahn ist es am Mittwoch, 9. September 2026, zu einem umfangreichen Polizeieinsatz gekommen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Freiburg entstand gegen 13 Uhr bei der Kontrolle eines in Deutschland zugelassenen Fahrzeugs während der Einreise der Verdacht auf eine mögliche Gefahrenlage.
Auslöser waren Wahrnehmungen von Sprengstoffspürhunden. Die beiden deutschen Fahrzeuginsassen wurden daraufhin vorläufig festgenommen. Die Einsatzkräfte räumten einen festgelegten Gefahrenbereich und zogen Spezialkräfte der Bundespolizei hinzu.
Keine gefährlichen Stoffe gefunden
Die anschließenden Untersuchungen bestätigten den Verdacht nicht. Nach Angaben der Polizei wurden keine gefährlichen Stoffe gefunden. Gegen 20 Uhr gaben die Behörden Entwarnung.
Die zeitweise eingerichteten Sperrungen in beide Richtungen wurden um 20 Uhr aufgehoben. Der Verkehr kann den Autobahn-Grenzübergang zwischen Baden-Württemberg und der Schweiz damit wieder passieren.
Stundenlange Sperrung in beiden Richtungen
Die Bundespolizei hatte am späten Mittwochnachmittag zunächst lediglich über einen laufenden Einsatz und die vollständige Sperrung informiert. Zu den Hintergründen wurden wegen der laufenden Maßnahmen zunächst keine Angaben gemacht.
Mit den Folgemeldungen von Polizei und Bundespolizei steht nun fest, dass der Einsatz beendet ist. Weitere Angaben zu den vorläufig festgenommenen Fahrzeuginsassen oder möglichen weiteren Ermittlungen machten die Behörden am Mittwochabend nicht.