Vertrauen schwindet, Wähler fordern mehr Sorgfalt

Merz unter Druck: Zustimmung sinkt weiter

Merz unter Druck: Zustimmung sinkt weiter

Friedrich Merz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Bundeskanzler Friedrich Merz muss sich zunehmend Kritik an seinem Kommunikationsstil gefallen lassen. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass seine Äußerungen nur noch von einer Minderheit als angemessen erachtet werden. Auch das Vertrauen der Bevölkerung in seine Fähigkeit, positive Veränderungen herbeizuführen, ist stark gesunken.

Umfrage zeigt Vertrauensverlust

Die Zustimmung für Bundeskanzler Friedrich Merz scheint weiter zu bröckeln. Eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL/ntv zeichnet ein ernüchterndes Bild: Nur noch 22 Prozent der Bundesbürger halten seine aktuellen Äußerungen für angemessen. Die deutliche Mehrheit von 73 Prozent wünscht sich hingegen, dass der Kanzler seine Worte künftig sorgfältiger wählt.

Deutlicher Rückgang seit Oktober

Der Trend ist alarmierend. Im Oktober vergangenen Jahres waren noch 30 Prozent der Befragten mit Merz‘ Kommunikationsweise zufrieden. Dieser Rückgang spiegelt sich auch in der Vertrauensfrage wider. Lediglich 11 Prozent der Bürgerinnen und Bürger glauben daran, dass es Merz im Laufe des aktuellen Jahres gelingen wird, das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen. Satte 82 Prozent teilen diese Hoffnung nicht.

Auch Union-Anhänger fordern Kurswechsel

Die nachlassende Zustimmung trifft selbst die Anhänger der Union. Eine interne Mehrheit fordert laut der Umfrage einen vorsichtigeren und bedachteren Kommunikationsstil von ihrem Kanzler. Die Erhebung wurde zwischen dem 30. April und dem 4. Mai 2026 durchgeführt und umfasste die Befragung von 1.002 Personen.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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