Klartext für transatlantisches Bündnis

Merz sendet Ukraine-Ansage aus dem Bundestag

Merz sendet Ukraine-Ansage aus dem Bundestag
Foto: Friedrich Merz am 26.11.2025, via dts Nachrichtenagentur

Im Deutschen Bundestag hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine unmissverständliche Botschaft an die USA gerichtet. Er betonte die souveräne Rolle Europas in den Friedensgesprächen und unterstrich die Notwendigkeit transatlantischer Einheit, um einen dauerhaften Frieden in der Ukraine zu sichern.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat im Bundestag deutlich gemacht, dass Europa bei Friedensgesprächen für die Ukraine nicht ignoriert werden dürfe. Er begrüße zwar das US-Engagement zur Konfliktlösung, stellte aber klar: „Europa ist kein Spielball, sondern souveräner Akteur für seine eigenen Interessen und Werte.“ Diese Aussage traf der Kanzler am Mittwoch während der Generaldebatte zum Haushalt 2026.

Merz betonte, dass ein ohne die Zustimmung der Ukraine und Europas ausgehandeltes Abkommen „keine Grundlage sein wird für einen echten tragfähigen Frieden in der Ukraine“. Die Einheit innerhalb Europas, mit der Ukraine und im transatlantischen Bündnis sei entscheidend. Laut Merz müsse der russische Präsident Wladimir Putin erkennen, dass er keine Chance habe, den Krieg erfolgreich zulasten der europäischen Freiheits- und Friedensordnung zu beenden.

„Und deshalb wird Deutschland die Ukraine auch im Bundeshaushalt 2026 weiterhin auf einem sehr hohen Niveau unterstützen.“ Die Generalaussprache zum Kanzleretat markiert traditionell den Höhepunkt der Haushaltswoche und ist oft Schauplatz eines Schlagabtauschs zwischen Regierung und Opposition, wobei nicht nur der Haushalt, sondern die gesamte Bundespolitik thematisiert wird. (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)