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Handelsbilanzdefizit bereitet Sorge

Merz pocht auf fairen Handel mit China

Containerschiff (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dringt auf den Abbau des wachsenden deutschen Handelsbilanzdefizits mit China. Bei seinem Besuch in Peking forderte Merz einen geregelten Marktzugang und faire Wettbewerbsbedingungen für deutsche Unternehmen. Das Defizit sei innerhalb kurzer Zeit stark angewachsen und habe sich vervierfacht.

Ungleichgewicht mit Peking

„Wir wollen insgesamt die Erfolgsgeschichte der Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland fortsetzen“, sagte Merz am Mittwoch in Peking. Doch dafür müsse man deutlich nachbessern. Ein geregelter Zugang zu den Märkten sei ebenso unerlässlich wie transparente und verlässliche Spielregeln, an die sich beide Seiten halten.

Defizit bei 80 Milliarden Euro

Merz machte deutlich, dass es seit etwa zwei Jahren ein erhebliches Ungleichgewicht in der Handelsbilanz gebe. Dieses Ungleichgewicht, das primär aus Überkapazitäten in China resultiere, wolle man abbauen. Aktuell belaufe sich das Defizit auf über 80 Milliarden Euro. Innerhalb von nur fünf Jahren habe es sich damit vervierfacht.

Diese Dynamik sei nicht gesund, betonte der CDU-Politiker. „Wir sprechen Sie deshalb an und wollen Wege eröffnen, wie wir dieses Handelsbilanzdefizit zu unseren Lasten abbauen“, so Merz.

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