Merz mahnt Trump

Merz mahnt Trump: Nach Gaza-Abkommen Ukraine nicht vergessen

Pro-Ukraine-Demo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete die Unterzeichnung des Abkommens zwischen Israel und der Hamas als „historischen Tag“. Gleichzeitig mahnte er US-Präsident Donald Trump, den Einfluss, den er in der Region Gaza ausübte, auch für ein Ende des Krieges in der Ukraine zu nutzen. Merz betonte dabei die Hoffnung auf gemeinsamen Einsatz gegen Russland.
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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bezeichnete die Unterzeichnung des Abkommens zwischen Israel und der Hamas als „historischen Tag“. Parallel dazu richtete er einen Appell an den US-Präsidenten Donald Trump. Merz mahnte Trump, seinen Einfluss, den er auf die Beteiligten in der Gaza-Region ausgeübt hatte, nun gemeinsam mit Deutschland auf die russische Regierung auszuüben, um ein Ende des Krieges in der Ukraine zu bewirken.

„Wenn wir das heute alles so sagen, dann verbindet sich damit auch die Hoffnung, dass der amerikanische Präsident den Einfluss, den er auf die Beteiligten der Region ausgeübt hat, jetzt mit uns gemeinsam auch auf die russische Regierung ausübt“, sagte Merz am Montag im Rahmen der Unterschriftenzeremonie zum Frieden in Gaza in Sharm el-Sheikh.

Merz betonte, er wolle „die Gelegenheit nutzen, auch mit dem amerikanischen Präsidenten erneut darüber zu sprechen, was wir gemeinsam tun können, um diesen Krieg zu beenden“. Das Zustandekommen des Gaza-Abkommens sende das Signal aus: „Wenn die Völkergemeinschaft der Welt zusammensteht, dann ist es möglich“, so der Bundeskanzler.

Neben dem US-Präsidenten sprach Merz seinen Dank auch dem ägyptischen Staatspräsidenten Al-Sisi, dem Emir von Katar sowie der türkischen Regierung für ihre Vermittlungsbemühungen zwischen Israel und der Hamas aus. „Wir alle gehen mit großer Zuversicht auch in die nächsten Tage und Wochen.“ Deutschland werde „seinen Beitrag leisten“, so Merz weiter. Insbesondere sehe man die humanitäre Verpflichtung, „dass wir in den nächsten Tagen und Wochen alles tun, damit die Menschen, die dort immer noch leben, ausreichend mit medizinischer Versorgung ausgestattet werden und dass sie vor allen Dingen ein Dach über dem Kopf bekommen, dass sie Wasser bekommen, dass sie medizinische Hilfe bekommen, wo immer das möglich ist“, kündigte der Kanzler an.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)

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