Ärger um alte „neue“ Windräder
Der Erfolg beim Ausbau der erneuerbaren Energien schlage „regional in Akzeptanzverlust kippt“, sagte Gericke der „Rheinischen Post“. „Lange war Ruhe, aber jetzt nehmen die Beschwerden zu.“
Grund dafür sei auch das Repowering, durch das immer mehr Windräder außerhalb der ausgewiesenen Windenergiezonen entstehen, erklärt der Verbandschef. Nach aktueller Rechtslage ist es möglich, kleinere, bestehende Windräder innerhalb bestimmter Abstände auch außerhalb dieser Zonen durch höhere zu ersetzen. Vorhandene Anlagen außerhalb der Zonen könnten sogar per Nachrüstung höher gebaut werden.
Gericke fordert klares „Stopp“
„Diese Auswüchse bei der Windkraft müssen beseitigt werden“, forderte Gericke. Dies betreffe sowohl das Immissionsschutzgesetz als auch das Bauplanungsrecht auf Bundesebene. Sein Vorschlag: Außerhalb der Windenergiezonen im Regionalplan solle kein weiteres Repowering mehr stattfinden. Stillgelegte Anlagen müssten demnach zurückgebaut werden. Kommunen sollen aber weiterhin eigene Flächen ausweisen können.
Daneben verlangte Gericke Verlässlichkeit für die Bevölkerung. Wenn Politik verspreche, Windräder zu konzentrieren und bestimmte Bereiche freizuhalten, müsse dies auch eingehalten werden.




