Vizekanzler fordert Weitergabe von 17 Cent

Klingbeil sieht ersten Erfolg des Tankrabatts

Klingbeil sieht ersten Erfolg des Tankrabatts

Eine Tankstelle am 1. Mai. Laut Vizekanzler Klingbeil sind die Spritpreise am ersten Tag des Tankrabatts gesunken.

Am ersten Tag der Kraftstoffpreisbremse zeigt sich Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) optimistisch. Erste Rückmeldungen deuten auf sinkende Spritpreise hin. Zugleich appellierte er eindringlich an die Mineralölkonzerne, die angekündigten Entlastungen vollständig an die Verbraucher weiterzugeben und warnte vor möglichen Konsequenzen nach verschärftem Kartellrecht.

Klingbeil sieht positive Effekte

Erste Meldungen vom bundesweiten Tankrabatt lassen Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) aufatmen. „Alle Meldungen, die ich bekommen habe, waren erst mal, dass die Spritpreise runtergegangen sind“, sagte Klingbeil am Rande einer Maikundgebung in Bergkamen den Sendern RTL und ntv. Er fügte hinzu: „Aber wir werden es natürlich sehr genau beobachten.“

Forderung an Mineralölkonzerne

Seine Erwartung an die Mineralölkonzerne ist klar. „Es gibt von mir die klare Erwartung, dass die 17 Cent weitergegeben werden“, betonte Klingbeil. Die Unternehmen stünden nun in der Pflicht. Das Kartellrecht sei dafür eigens verschärft worden.

Blick in die Zukunft

Sollten die Spritpreise auch nach dem Wegfall des Tankrabatts hoch bleiben, hat Klingbeil den Iran im Blick. Man hoffe auf eine Friedenslösung für die Straße von Hormus. „Das müssen wir aber abwarten, und dann wird die Regierung jederzeit auch in der Lage sein, wenn es notwendig ist, neue Entscheidungen zu treffen.“ Aktuell sei dies jedoch reine Spekulation.

Übergewinnsteuer als Option

Der SPD-Chef erneuerte seine Forderung nach einer „Übergewinnsteuer“. Konzerne, die in der Krise auf Kosten der Allgemeinheit profitierten, müssten stärker zur Kasse gebeten werden. Die daraus gewonnenen Gelder sollten den Bürgern zugutekommen.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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