Von Notz kritisiert Rechtfertigungsversuche von Angriffen

Grüne fordern kompromisslose Bekämpfung von Judenhass

Grüne fordern kompromisslose Bekämpfung von Judenhass

Konstantin von Notz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Stellvertretender Grünen-Fraktionschef Konstantin von Notz zeigt sich angesichts wachsender Anfeindungen gegen jüdische Menschen in Deutschland alarmiert. Er fordert eine unnachgiebige Reaktion der Gesellschaft und verurteilt Versuche, Angriffe auf Juden mit dem Vorgehen der israelischen Regierung zu rechtfertigen.

„Ekelhaft“: Antisemitismus nimmt zu

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Konstantin von Notz, hat deutliche Worte im Kampf gegen Antisemitismus gefunden. „Es ist absolut inakzeptabel und ekelhaft“, sagte von Notz der „Rheinischen Post“ angesichts einer aktuellen Umfrage des Zentralrats der Juden. Diese zeigt: Mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden fühlen sich in Deutschland seit dem Angriff der Hamas auf Israel unsicherer.

Die Lage sei ernst.

Appell an die Gesellschaft

Von Notz betont die staatsbürgerliche Pflicht: Die deutsche Gesellschaft müsse den Judenhass „überall und jederzeit mit allen rechtsstaatlichen Mitteln unnachgiebig bekämpfen“. Eine klare Ansage…

Kritik an Relativierern

Besonders scharf kritisiert der Grünen-Politiker jene, die Hass und Angriffe auf jüdische Menschen mit dem Handeln der israelischen Regierung rechtfertigen. Dies sei ein „furchtbarer Irrweg“, so von Notz. Solche Äußerungen seien offene Menschenfeindlichkeit.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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