Trotz Pipeline-Problemen

Kerosin-Sorge am BER: Airport sieht keine unmittelbare Gefahr

Kerosin-Sorge am BER: Airport sieht  keine unmittelbare Gefahr

Flughafen BER (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Sorge vor Engpässen bei der Kerosinversorgung überschattet den Flugbetrieb. Nach Berichten über einen möglichen Stopp kasachischen Rohöls über die Druschba-Pipeline rechnet der Flughafen BER aktuell nicht mit Einschränkungen. Die Fluggesellschaften hätten keine Flüge wegen Treibstoffmangel gestrichen, teilte ein Flughafensprecher mit.

Keine akute Gefahr für den Flugbetrieb

Die Nachricht über mögliche Lieferprobleme bei Rohöl hat am BER bisher keine Hektik ausgelöst. Laut einem Sprecher der Flughafengesellschaft gibt es derzeit keine konkreten Anzeichen für einen Kerosinmangel, der den Flugverkehr beeinträchtigen könnte. „Bislang haben die Fluggesellschaften keine Flüge zum BER aufgrund von Kerosinmangel gestrichen oder uns gegenüber entsprechende Maßnahmen angekündigt“, sagte er dem „Handelsblatt“.

Zu den Hintergründen des angeblichen Lieferstopps durch die Druschba-Pipeline lägen dem Airport keine weiteren Informationen vor. Der BER verstehe sich nicht als direkte Akteurin in der Treibstofflogistik. Die Versorgungskette liege in der Verantwortung privater Infrastrukturgesellschaften und Mineralölunternehmen, die das Tanklager am Flughafen betreiben. Diese hätten bislang ebenfalls keine Engpässe gemeldet.

Eine definitive Aussage zur künftigen Versorgungslage nach einer möglichen Unterbrechung der Pipeline wollte der Sprecher nicht abgeben. Dies sei eine Angelegenheit, die Airlines und Mineralölkonzerne betrifft.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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