Bestellungen steigen deutlich
Die heimische Industrie hat im März 2026 einen spürbaren Aufschwung bei den Aufträgen verzeichnet. Saison- und kalenderbereinigt legte der reale Auftragsbestand um 1,6 Prozent gegenüber Februar zu. Analysten werten dies als positives Signal für die Konjunktur.
Sprung im Jahresvergleich
Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 zeigt sich sogar ein noch deutlicheres Bild: Kalenderbereinigt stiegen die Aufträge um satte 8,4 Prozent. Diese Zahlen stammen aus den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis).
Fahrzeugbau und Elektronik treiben an
Verantwortlich für die positive Entwicklung sind vor allem Bereiche wie der Sonstige Fahrzeugbau. Hierzu zählen insbesondere Flugzeuge, Schiffe, Züge und Militärfahrzeuge. Allein hier wurde ein Zuwachs von 1,5 Prozent gegenüber dem Vormonat erzielt. Auch die Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen legte mit einem Plus von 3,8 Prozent kräftig zu.
Inland und Ausland bestellen
Die Nachfrage aus dem Inland zog im März um 1,4 Prozent gegenüber Februar an. Aus dem Ausland kamen sogar noch mehr Bestellungen – hier betrug der Zuwachs 1,7 Prozent. Offene Aufträge türmen sich somit auf beiden Seiten auf.
Investitionsgüter gefragt
Besonders bei den Herstellern von Investitionsgütern ist der Auftragsbestand um 1,3 Prozent zum Vormonat gestiegen. Aber auch Vorleistungsgüter (+2,0 Prozent) und Konsumgüter (+5,0 Prozent) verzeichneten Zuwächse.
Reichweite steigt
Die Reichweite des Auftragsbestands, also die Zeit, die benötigt wird, um die aktuellen Aufträge abzuarbeiten, stieg auf 8,8 Monate. Vor einem Monat lag dieser Wert noch bei 8,6 Monaten. Bei den Investitionsgütern sind es nun 12,2 Monate – eine lange Planungszeit für die Abnehmer.




