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Großbrand im Landkreis Ravensburg

Großbrand in Baindt: Stall stürzt teilweise ein – fünf Tiere sterben

Ein Stallgebäude auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Baindt ist am Dienstagmorgen in Vollbrand geraten. Zwei Pferde und drei Kälber starben, der Schaden liegt bei bis zu 1,5 Millionen Euro.

Großbrand in Baindt: Stall stürzt teilweise ein – fünf Tiere sterben
Polizeifahrzeug in Baden-Württemberg. Symbolbild zum Großeinsatz nach dem Stallbrand in Baindt.
Polizei BW

Feuer bricht am frühen Morgen in Stallgebäude aus

Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Baindt im Landkreis Ravensburg ist am Dienstagmorgen ein Stallgebäude in Brand geraten. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Ravensburg wurde das Feuer gegen 3.22 Uhr gemeldet. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand das Gebäude bereits vollständig in Flammen.

Feuerwehr und Rettungsdienst rückten mit einem Großaufgebot an. Verletzt wurde nach dem bisherigen Stand kein Mensch. Im Verlauf des Einsatzes stürzten Teile des Stallgebäudes ein.

Zwei Pferde und drei Kälber verenden

Für fünf Tiere kam jede Hilfe zu spät. Zwei Pferde und drei Kälber verendeten in den Flammen. Die übrigen Tiere konnten noch rechtzeitig aus dem Gebäude gerettet werden. Ein Rind wurde nach Polizeiangaben verletzt.

Wie viele Tiere sich insgesamt in dem Stall befanden, geht aus der bislang veröffentlichten Mitteilung nicht hervor. Auch zur weiteren Versorgung des verletzten Rinds machte die Polizei zunächst keine Angaben.

Schaden von bis zu 1,5 Millionen Euro

Der entstandene Sachschaden wird auf bis zu 1,5 Millionen Euro geschätzt. Damit zählt der Brand zu den folgenschweren Feuerwehreinsätzen im Landkreis Ravensburg. Neben dem hohen Gebäudeschaden wiegt insbesondere der Tod der fünf Tiere schwer.

Brandursache noch ungeklärt

Warum das Feuer in dem Stall ausbrach, ist derzeit noch offen. Das Polizeipräsidium Ravensburg hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Hinweise auf eine konkrete Ursache oder ein Fremdverschulden liegen in der ersten Behördenmeldung nicht vor.

Die Angaben entsprechen dem von der Polizei veröffentlichten Stand vom Dienstagmorgen, 15. September 2026. Sollten die Ermittler weitere gesicherte Erkenntnisse bekannt geben, kann die Lage neu bewertet werden.

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