Dresden-Ausschreitungen: Minister will Thema auf IMK angehen

Fußball-Randale: Reul fordert mehr Verantwortung von Vereinen

Fußball-Randale: Reul fordert mehr Verantwortung von Vereinen

Fans mit Pyrotechnik (Archivbild), Symbolbild für Fußball-Randale. via dts Nachrichtenagentur

Die Szenen beim Pokalspiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC am Osterwochenende haben NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) erneut auf den Plan gerufen. Er fordert eine stärkere Einbindung der Vereine und will das Thema auf der nächsten Innenministerkonferenz ansprechen. Besonders die Notwendigkeit, die Polizei auf das Spielfeld zu schicken, um Ausschreitungen zu stoppen, sei eine überschrittene Grenze.

Polizei auf dem Spielfeld – eine rote Linie

„Wenn Randale nur durch Polizei auf dem Spielfeld gestoppt werden kann, ist eindeutig eine Grenze überschritten“, so Reuls klare Ansage. Die jüngsten Vorkommnisse in Dresden hätten ihm einmal mehr gezeigt, dass die Vereine stärker in der Pflicht stünden. Dennoch betont Reul seine Gesprächsbereitschaft: „Ich setze aber weiterhin auf den Dialog mit DFL, DFB und den Vereinen.“

Diese Haltung spiegelt einen zunehmenden Druck auf die Fußballclubs wider. Bundesländer können den Vereinen bereits Mehrkosten für Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen in Rechnung stellen. Auch Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) will die jüngsten Ausschreitungen auf der kommenden Innenministerkonferenz zum Thema machen.

Der Ball liegt nun also noch stärker bei den Vereinen und Verbänden, mit den Verantwortlichen Lösungen zu erarbeiten, um solche Szenen künftig zu verhindern.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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