Polizei auf dem Spielfeld – eine rote Linie
„Wenn Randale nur durch Polizei auf dem Spielfeld gestoppt werden kann, ist eindeutig eine Grenze überschritten“, so Reuls klare Ansage. Die jüngsten Vorkommnisse in Dresden hätten ihm einmal mehr gezeigt, dass die Vereine stärker in der Pflicht stünden. Dennoch betont Reul seine Gesprächsbereitschaft: „Ich setze aber weiterhin auf den Dialog mit DFL, DFB und den Vereinen.“
Diese Haltung spiegelt einen zunehmenden Druck auf die Fußballclubs wider. Bundesländer können den Vereinen bereits Mehrkosten für Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen in Rechnung stellen. Auch Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) will die jüngsten Ausschreitungen auf der kommenden Innenministerkonferenz zum Thema machen.
Der Ball liegt nun also noch stärker bei den Vereinen und Verbänden, mit den Verantwortlichen Lösungen zu erarbeiten, um solche Szenen künftig zu verhindern.


