Naturpark-Märkte starten am 9. August auf dem Feldberg
Den Auftakt bildet am Sonntag, 9. August 2026, ein besonderer Naturpark-Markt auf dem Feldberg. Gefeiert wird gleichzeitig das 25-jährige Bestehen des Hauses der Natur.
Danach folgen vier weitere Termine in St. Georgen, Todtnau, St. Blasien-Menzenschwand und Hinterzarten. Die Marktstände sind nach Angaben der Veranstalter jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Die Naturpark-Märkte gelten als Schaufenster für regionale Lebensmittel, handwerkliche Produkte und die Menschen, die dahinterstehen. Einen Überblick über weitere Märkte und Veranstaltungen bietet die offizielle Seite des Hochschwarzwalds.
Alle Termine der Naturpark-Märkte 2026 auf einen Blick
- 9. August 2026 – Feldberg: Jubiläum des Hauses der Natur
- 20. September 2026 – St. Georgen: Familienprogramm im Stadtgarten
- 27. September 2026 – Todtnau: Verkaufsoffener Sonntag
- 4. Oktober 2026 – St. Blasien-Menzenschwand: Herbstmarkt und Weideabtrieb
- 18. Oktober 2026 – Hinterzarten: Auftakt zur Herbstwoche
Die Märkte verteilen sich damit über mehr als zwei Monate. Besucher können ihren Ausflug je nach Termin mit Naturerlebnissen, einem Stadtbummel oder einem traditionellen Fest verbinden.
Was Besucher auf den Märkten erwartet
Das Angebot unterscheidet sich von Ort zu Ort, folgt aber einem gemeinsamen Grundgedanken: Die Produkte müssen zu einem wesentlichen Teil aus dem Gebiet des Naturparks Südschwarzwald stammen.
Typische Erzeugnisse sind:
- Honig und Kräuterprodukte
- Käse und weitere Milchprodukte
- Bauernbrot und Backwaren
- Liköre und andere regionale Spezialitäten
- nachhaltige Kosmetik
- Kunsthandwerk aus dem Schwarzwald

Auf einigen Märkten zeigen Handwerker direkt vor Ort, wie ihre Produkte entstehen. Besucher können ihnen bei der Arbeit zusehen und erfahren, welche Materialien und traditionellen Techniken verwendet werden.
Damit unterscheiden sich die Naturpark-Märkte von klassischen Wochenmärkten. Neben dem Einkauf steht der direkte Austausch mit den Produzenten im Mittelpunkt. Auch reguläre Bauern- und Wochenmärkte spielen im Hochschwarzwald eine wichtige Rolle für die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln.
Feldberg feiert 25 Jahre Haus der Natur
Der erste Termin am 9. August steht ganz im Zeichen eines Jubiläums. Das Haus der Natur am Seebuck besteht seit 25 Jahren. In dem markanten Gebäude sind sowohl das Naturschutzzentrum als auch der Naturpark Südschwarzwald untergebracht.
Zum Fest ist der Eintritt in die Dauerausstellung kostenlos. Auch das Schwarzwälder Schinkenmuseum im Feldbergturm kann an diesem Tag kostenfrei besucht werden.
Geplant sind außerdem Alphornbläser und ein Kinderprogramm. Der Markt wird damit zu einem Ausflugsziel für Familien, Naturinteressierte und Besucher, die regionale Produkte kennenlernen möchten.
Mehr über den höchsten Berg Baden-Württembergs und das Haus der Natur lesen Sie im insideBW-Beitrag „Hoch hinaus in Baden-Württemberg: Der Feldberg im Schwarzwald“.
St. Georgen und Todtnau setzen auf Familien und Einkaufserlebnis
Am 20. September zieht der Naturpark-Markt in den Stadtgarten von St. Georgen. Dort richtet sich das Begleitprogramm besonders an Familien mit Kindern.
Eine Woche später, am 27. September, macht der Markt auf dem Todtnauer Marktplatz Station. Parallel öffnen die Geschäfte in der Innenstadt im Rahmen eines verkaufsoffenen Sonntags.
Der Marktbesuch lässt sich dadurch mit einem Einkaufsbummel verbinden. Auch in den vergangenen Jahren war die Kombination aus regionalen Produkten und geöffnetem Einzelhandel ein fester Bestandteil des Todtnauer Termins.
Wer den Besuch mit einem Ausflug verbinden möchte, findet in der Umgebung zahlreiche Ziele. Dazu zählt der Todtnauer Wasserfall, an dem auch der Wasserfallsteig vorbeiführt. Mehr dazu im insideBW-Wandertipp „Zwei Wasserfälle, ein Weg“.
Weideabtrieb wird in Menzenschwand zum Höhepunkt
Am 4. Oktober ist der Naturpark-Markt Teil des traditionellen Herbstmarkts in Menzenschwand, einem Ortsteil von St. Blasien.
Zu den besonderen Programmpunkten gehört der Weideabtrieb der Geißen. Die Tiere werden im Menzenschwander Tal eingesetzt, um die Allmendweiden offenzuhalten. Für Familien und Kinder zählt der Abtrieb regelmäßig zu den Höhepunkten des Tages.
Der Markt verbindet damit regionale Produkte mit einer Tradition, die unmittelbar mit der Kulturlandschaft des Hochschwarzwalds verknüpft ist. Auch in früheren Jahren gehörte der Weideabtrieb zum festen Rahmenprogramm des Naturpark-Markts.
Hinterzarten beendet die Marktsaison
Der letzte Termin findet am 18. Oktober in Hinterzarten statt. Dort bildet der Naturpark-Markt den Auftakt zur Herbstwoche.
Für die musikalische Begleitung sorgen die Jagdhornbläser St. Märgen und die Band Wildwood aus Breitnau. Gleichzeitig öffnen die Geschäfte im Ort zu einem verkaufsoffenen Sonntag.
Damit endet die diesjährige Reihe mit einer Mischung aus regionalem Genuss, Musik und Einkaufsangeboten. Hinterzarten ist auch Ausgangspunkt zahlreicher Ausflüge im Hochschwarzwald und spielt regelmäßig eine zentrale Rolle bei Veranstaltungen in der Region.
Darum sind die Naturpark-Märkte mehr als ein Ausflugsziel
Hinter den Märkten steht das Ziel, regionale Erzeuger und landwirtschaftliche Betriebe zu stärken. Viele dieser Betriebe tragen durch ihre Arbeit dazu bei, Wiesen, Weiden und das typische Landschaftsbild des Hochschwarzwalds zu erhalten.
Verbraucher können vor Ort direkt mit den Produzenten sprechen. Dabei erfahren sie, woher die Rohstoffe stammen, wie Lebensmittel hergestellt werden und welche Arbeit hinter den angebotenen Produkten steckt.
Für die Betriebe schaffen die Märkte eine Möglichkeit, ihre Waren ohne große Distanz zu den Kunden zu präsentieren. Für Besucher entsteht gleichzeitig ein Einblick in regionale Wirtschaftskreisläufe und traditionelles Handwerk.
Einen Rückblick auf frühere Ausgaben bietet insideBW im Artikel „Ausflugstipps im Hochschwarzwald: Die schönsten Naturpark-Märkte im Herbst“.
Aktuelle Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen, möglichen Änderungen und weiteren Angeboten gibt es auf der offiziellen Seite der Naturpark- und Wochenmärkte im Hochschwarzwald.




