Ueber uns Werbung Kontakt Newsletter 18 C Stuttgart

Hitze trifft auf Gewitter

Erst bis zu 38 Grad, dann drohen heftige Unwetter: In Baden-Württemberg wird es heiß und schwül

Corri Seizinger - stock.adobe.com

Baden-Württemberg steht vor mehreren Tagen mit großer Hitze und zunehmender Gewittergefahr. Während es am Sonntag vielerorts noch sonnig und trocken bleibt, können die Temperaturen am Montag am nördlichen Oberrhein bis auf 38 Grad steigen. Ab Dienstag wird die Luft schwüler – und örtlich drohen heftige bis extrem heftige Starkregenfälle.

Heute viel Sonne und bis zu 34 Grad

Am heutigen Sonntag zeigt sich der Himmel über weiten Teilen Baden-Württembergs freundlich. Im Bereich der Schwäbischen Alb und südöstlich davon halten sich zeitweise mehr Wolken. In den übrigen Regionen scheint häufig die Sonne.

Regen wird zunächst nicht erwartet. Die Temperaturen steigen im Bergland auf etwa 28 Grad. Entlang des Rheins sind bis zu 34 Grad möglich. Der Wind kommt schwach aus Nord bis Nordost und kann zeitweise böig auffrischen.

In der Nacht zum Montag klart es zunehmend auf. Die Tiefstwerte liegen zwischen 20 und 15 Grad. Vor allem in dicht bebauten und tiefer gelegenen Regionen könnte die Nacht damit nur wenig Abkühlung bringen.

Montag wird der heißeste Tag

Der Montag beginnt vielerorts mit viel Sonnenschein. Im Tagesverlauf bilden sich insbesondere über dem Bergland dichtere Quellwolken. Dort können sich am Nachmittag einzelne Schauer und kräftige Gewitter entwickeln.

Die Temperaturen steigen weiter an. Im Hotzenwald werden etwa 32 Grad erwartet, am nördlichen Oberrhein sind bis zu 38 Grad möglich. Auch in anderen Landesteilen wird es hochsommerlich heiß.

Der Wind weht meist schwach aus westlicher Richtung. In Gewitternähe können jedoch stürmische Böen auftreten. Wer längere Zeit im Freien verbringt, sollte die Wetterentwicklung aufmerksam verfolgen und regelmäßig aktuelle Warnungen prüfen. Die DWD-Warnkarte zeigt kurzfristige Warnungen für die einzelnen Regionen Baden-Württembergs.

In der Nacht ziehen erste Regengebiete durch

In der Nacht zum Dienstag bleibt es zunächst teilweise stärker bewölkt. Gebietsweise fällt Regen, vereinzelt kann es auch gewittern.

Im weiteren Verlauf lockern die Wolken auf. Die Temperaturen sinken auf 21 bis 16 Grad. Am Rhein ist damit erneut eine sehr milde Nacht möglich.

Die Ruhe dürfte allerdings nicht lange anhalten: Für Dienstag kündigt sich eine deutlich unbeständigere und schwülere Wetterlage an.

Dienstag wächst die Unwettergefahr deutlich

Am Dienstag startet der Tag zunächst heiter. Im weiteren Verlauf nimmt die Bewölkung jedoch zu. Gleichzeitig entwickeln sich häufiger Schauer und Gewitter.

Nach der aktuellen Vorhersage besteht örtlich eine erhöhte Unwettergefahr durch heftigen, vereinzelt sogar extrem heftigen Starkregen. Solche Ereignisse können sehr kleinräumig auftreten. Während ein Ort nahezu trocken bleibt, können wenige Kilometer entfernt große Regenmengen in kurzer Zeit niedergehen.

Die Temperaturen erreichen trotz der Gewitter weiterhin 29 bis 36 Grad. Durch die höhere Luftfeuchtigkeit dürfte sich die Hitze deutlich drückender anfühlen als zuvor. Der Westwind weht mäßig und frischt in Böen auf. Im höheren Bergland sowie bei Gewittern sind stürmische Böen möglich.

Auch am Mittwoch drohen starke Gewitter

In der Nacht zum Mittwoch ziehen weitere Schauer und Gewitter über Baden-Württemberg. Die Unwettergefahr soll dabei langsam abnehmen. Mit Tiefstwerten zwischen 21 Grad am Rhein und 17 Grad in Oberschwaben bleibt die Nacht dennoch ungewöhnlich warm.

Am Mittwoch zeigt sich der Himmel überwiegend wolkig. Bereits am Vormittag sind einzelne, teils gewittrige Schauer möglich. Am Nachmittag nimmt die Aktivität erneut zu.

Besonders im Bereich der Schwäbischen Alb und in Oberschwaben können sich starke und teilweise unwetterartige Gewitter entwickeln. Die Höchstwerte liegen zwischen 28 und 34 Grad.

Der Westwind weht mäßig und in Böen stark. Bei Gewittern sind Sturmböen möglich.

Wo es besonders heiß und unbeständig wird

Die höchsten Temperaturen werden am Montag voraussichtlich am nördlichen Oberrhein erreicht. Dort sind bis zu 38 Grad möglich. Auch im Rhein-Neckar-Raum, am mittleren Neckar und in anderen tiefen Lagen dürfte es sehr heiß werden.

Die ersten Gewitter entstehen am Montag vor allem im Bergland. Ab Dienstag kann die Gewitteraktivität deutlich zunehmen und weitere Regionen erfassen.

Für Mittwoch zeichnet sich ein Schwerpunkt im Bereich der Schwäbischen Alb und in Oberschwaben ab. Da Gewitter kurzfristig entstehen und ihre Zugbahn verändern können, sind genauere regionale Aussagen häufig erst wenige Stunden vorher möglich.

Was bei Hitze und Gewittern wichtig ist

Bei großer Hitze sollte körperliche Anstrengung möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Ausreichendes Trinken und regelmäßige Pausen sind besonders für ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen wichtig.

Bei aufziehenden Gewittern bieten feste Gebäude oder geschlossene Fahrzeuge Schutz. Wälder, einzelne Bäume, freie Flächen und Gewässer sollten gemieden werden. Lose Gegenstände auf Balkonen und Terrassen können bei Sturmböen zur Gefahr werden.

Bei Starkregen können Straßen, Unterführungen und tiefer gelegene Bereiche schnell überflutet werden. Überflutete Strecken sollten weder zu Fuß noch mit dem Auto durchquert werden.

Die wichtigsten Baden-Württemberg-News zuerst

Bleiben Sie bei Nachrichten, Wetter, Verkehr, Verbraucherthemen und Freizeittipps aus Baden-Württemberg immer auf dem Laufenden. Legen Sie InsideBW als bevorzugte Quelle bei Google fest und sehen Sie unsere Inhalte künftig häufiger in den Google-Nachrichten.

Jetzt InsideBW.de bei Google bevorzugen

Quelle
  • DWD

Methodik-Hinweis:
insideBW prüft Informationen nach redaktionellen Standards. Wie wir arbeiten? Mehr dazu: Quellen & Methodik .