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Energiekrise: Weniger Öl und Gas, mehr Strom

EU-Kommission bremst Steuersenkungen für Benzin – Setzt auf E-Mobilität

Die EU-Kommission will nicht mit Steuersenkungen auf Benzin und Diesel gegen die Energiekrise ankämpfen. Stattdessen setzt Brüssel auf einen schnelleren Umstieg weg von Öl und Gas. Der Entwurf eines Papiers sieht massive Anreize für Elektroautos, Wärmepumpen und den öffentlichen Nahverkehr vor.

Tankstelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Kurswechsel in der Energiepolitik

Die Europäische Kommission will ihren Mitgliedsstaaten von Steuersenkungen für fossile Brennstoffe abraten. Der Fokus liegt stattdessen darauf, den Verbrauch von Öl und Gas zu reduzieren und die Strompreise zu senken. Dies geht aus einem Entwurf der Kommission hervor, der kommende Woche vorgestellt werden soll.

Statt den Geldbeutel an der Tankstelle zu schonen, sollen die EU-Länder laut dem Papier den öffentlichen Nahverkehr, Stromheizungen und die Elektromobilität stärker fördern. Das Ziel: Eine schnellere Unabhängigkeit von Öl und Gas.

Strom günstiger besteuern

Ein zentraler Punkt des geplanten Maßnahmenpakets ist die steuerliche Bevorzugung von Strom gegenüber fossilen Energien. EU-Mitgliedstaaten sollen dazu verpflichtet werden, Strom niedriger zu besteuern. Dies soll über ein neues Gesetz erfolgen, das die Kommission noch im Mai vorlegen will.

Darüber hinaus will Brüssel kurzfristig wirksame Einsparmaßnahmen und staatliche Hilfen auflegen. Auf der Agenda stehen soziale Leasingmodelle für umweltfreundliche Technologien wie Wärmepumpen und Elektroautos sowie die Beschleunigung von Energieinvestitionen.

Wasserstoff-Produktion im Fokus

Auch im Bereich Wasserstoff sind Anpassungen geplant. Da der Ausbau langsamer vorankommt als erhofft, will die Kommission im Juni die Produktionskriterien für erneuerbaren Wasserstoff überarbeiten.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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