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Netzwerk um Fondsmanager im Visier

Cum-Ex-Razzia in Deutschland und Holland

Großangelegte Durchsuchungen in Deutschland und den Niederlanden: Strafverfolger gehen einem mutmaßlichen illegalen Aktiengeschäft auf die Spur. Im Zentrum der Ermittlungen steht ein niederländischer Fondsmanager. Es geht um Steuerhinterziehung in Millionenhöhe.

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Polizei in den Niederlanden (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Steuerfahnder schlagen zu

Die Staatsanwaltschaft Köln hat heute Morgen eine grenzüberschreitende Razzia bestätigt. Deutsche Ermittler, unterstützt von den niederländischen Behörden, durchkämmten Wohnungen und Büros in beiden Ländern. Auch eine Steuerberatungskanzlei war Ziel der Maßnahmen.

Die Fahnder konzentrieren sich auf die Sicherung digitaler Beweismittel, insbesondere E-Mails. Mindestens 15 Personen sind aktuell beschuldigt.

Das Cum-Ex-Modell erklärt

Bei den mutmaßlich illegalen Cum-Ex-Geschäften wurden über einen kurzen Zeitraum Steuern mehrfach vom Fiskus erstattet, obwohl sie nur einmal abgeführt worden waren. Finanzexperten schätzen den Schaden für die öffentlichen Kassen auf Milliarden.

Durchsucht wurden unter anderem Objekte in Utrecht, Amsterdam, Frankfurt und Sachsen-Anhalt.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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