Steuerfahnder schlagen zu
Die Staatsanwaltschaft Köln hat heute Morgen eine grenzüberschreitende Razzia bestätigt. Deutsche Ermittler, unterstützt von den niederländischen Behörden, durchkämmten Wohnungen und Büros in beiden Ländern. Auch eine Steuerberatungskanzlei war Ziel der Maßnahmen.
Die Fahnder konzentrieren sich auf die Sicherung digitaler Beweismittel, insbesondere E-Mails. Mindestens 15 Personen sind aktuell beschuldigt.
Das Cum-Ex-Modell erklärt
Bei den mutmaßlich illegalen Cum-Ex-Geschäften wurden über einen kurzen Zeitraum Steuern mehrfach vom Fiskus erstattet, obwohl sie nur einmal abgeführt worden waren. Finanzexperten schätzen den Schaden für die öffentlichen Kassen auf Milliarden.
Durchsucht wurden unter anderem Objekte in Utrecht, Amsterdam, Frankfurt und Sachsen-Anhalt.




