Provokation vor Taipeh
China hat angekündigt, großangelegte Militärübungen rund um Taiwan durchzuführen. Laut Mitteilung des chinesischen Militärs handelt es sich dabei um eine „ernste Warnung an Befürworter einer „Unabhängigkeit Taiwans“ und vor Einmischung von außen“. Die Übungen, die unter dem Namen „Justice Mission 2025“ laufen, dienen dazu, die Kampfbereitschaft zu testen. Dabei sollen auch die Blockade und Kontrolle wichtiger Häfen sowie kritischer Gebiete geübt werden.
Scharfe Schüsse geplant
Scharfe Schießübungen sind in fünf See- und Lufträumen rund um die Insel angesetzt. Die taiwanesische Regierung hat die Manöver scharf verurteilt und wirft China militärische Einschüchterung vor. Das Verteidigungsministerium in Taipeh erklärte, man sei in hoher Alarmbereitschaft. Schnelle Reaktionsübungen seien jederzeit möglich.
Hohe Spannungen in der Region
Die aktuelle Lage in der Region ist angespannt. China und Japan sind in einen diplomatischen Streit über Äußerungen zu Taiwan verwickelt. Zudem hatten Washington und Taipeh kürzlich einen der größten Waffendeals der USA mit der Insel angekündigt. China betrachtet Taiwan als eigenes Territorium und droht wiederholt mit einer gewaltsamen Kontrolle. Schon in den vergangenen Jahren hat Peking seine militärische Einschüchterung verstärkt, indem regelmäßig Großmanöver zu sensiblen Zeiten durchgeführt wurden.
(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)


