Die Kansas City Chiefs haben den Vertrag mit Quarterback Patrick Mahomes umstrukturiert, um vor der Saison 2026 Gehaltsspielraum zu schaffen. Die Chiefs wandeln 54,45 Millionen US-Dollar von Mahomes' Grundgehalt für 2026 in einen Unterschriftsbonus um und senken so seine Gehaltsbelastung auf 34,65 Millionen US-Dollar. Der 30-Jährige hätte in der kommenden Saison voraussichtlich mit 78,2 Millionen US-Dollar auf die Gehaltsobergrenze angerechnet. Durch die Umstrukturierung sparen die Chiefs nun 43,65 Millionen US-Dollar an Gehaltsspielraum. Die Chiefs, die 2025 nach drei aufeinanderfolgenden Super-Bowl-Teilnahmen die Playoffs verpassten, gingen mit 57 Millionen US-Dollar über der Gehaltsobergrenze in die Offseason. Mahomes wird nun in den nächsten vier Saisons zusätzlich mit 11 Millionen US-Dollar auf die Gehaltsobergrenze angerechnet, wodurch seine Gehaltsbelastung für 2027 auf 85 Millionen US-Dollar steigen wird. Der zweimalige MVP unterzeichnete 2020 eine zehnjährige Vertragsverlängerung über 450 Millionen Dollar bei den Chiefs – damals der bis dahin höchstdotierte Vertrag in der Geschichte des nordamerikanischen Sports. Mahomes, der mit Kansas City drei Super Bowls gewann, absolvierte in der vergangenen Saison 14 Spiele, bevor er sich im Dezember zwei Bänderrisse im linken Knie zuzog.