Warnsysteme funktionieren zuverlässig
„Mit dem gestrigen Warntag haben wir unsere Warnkanäle erneut auf den Prüfstand gestellt – und die Menschen im Land sensibilisiert. Wir leben in angespannten Zeiten. Umso wichtiger ist es, dass wir unser Warnnetz auf allen Kanälen auch krisenfest machen. Und nach den ersten Erkenntnissen haben die Warnmeldungen auf den unterschiedlichen Kanälen gut funktioniert“, sagte Strobl.
Über das Modulare Warnsystem (MoWaS) wurden dabei Warnmeldungen zeitgleich an zahlreiche Kanäle übermittelt – von Warn-Apps wie NINA, KATWARN und BIWAPP bis hin zu Cell Broadcast, Rundfunk- und Fernsehanstalten, Zeitungsredaktionen, digitalen Stadtinfotafeln und Onlinediensten.
Bevölkerung kann Rückmeldung geben
Noch bis zum 18. September 2025 kann die Bevölkerung beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Rückmeldungen geben, wie die Warnungen angekommen sind. „Machen Sie bitte mit und teilen Sie Ihre Erfahrungen rund um den Warntag. Jede Rückmeldung hilft den Verantwortlichen dabei, die Warninfrastruktur in Deutschland weiter zu verbessern“, so Strobl.
Ziel sei es, sowohl die technischen Systeme zur Warnung zu überprüfen als auch das Bewusstsein für den Ernstfall in der Bevölkerung zu stärken.
Warnmeldungen nehmen deutlich zu
Die Zahl der Warnmeldungen in Baden-Württemberg ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Allein im Jahr 2024 wurden 264 Warnmeldungen über das Modulare Warnsystem versendet – von Behörden auf Gemeinde-, Landkreis- und Landesebene.
In Zukunft sollen auch Sirenen an MoWaS angeschlossen werden, um die Warnungen noch flächendeckender und schneller verbreiten zu können.




