Punkt 11 Uhr schickte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) den Testalarm auf alle Kanäle – per Cell Broadcast direkt auf Handys, über Warn-Apps wie NINA, per Lautsprecherwagen und Sirenen.
Handyalarm ja – im TV blieb’s still
Was auffiel: Viele Fernsehsender ignorierten den Alarm. Statt der gewünschten Laufbänder blieben die Bildschirme leer – dabei hatte das BBK genau das gefordert.
Die Verantwortlichen wollen, dass im Ernstfall alle Kanäle gleichzeitig warnen. Doch auch 2025 zeigte sich: Noch läuft nicht alles rund.
2020 Pannen, jetzt Routine
Der bundesweite Warntag wurde 2020 eingeführt – und startete mit einem Desaster: Das System war überlastet, Millionen Warnungen kamen gar nicht an. 2021 fiel der Test ganz aus, um die Technik zu überarbeiten.
Seit 2022 läuft die Übung wieder regelmäßig – immer am zweiten Donnerstag im September. Dieses Jahr offenbar ohne größere technische Probleme.
Nächster Warntag schon geplant
Nach dem Test ist vor dem Test: Der nächste bundesweite Warntag ist bereits terminiert – am 10. September 2026 soll es wieder gleichzeitig auf Millionen Handys klingeln und auf Sirenen heulen.
Bildunterschrift:
Probealarm auf einer digitalen Werbetafel am 11.09.2025. Foto: dts Nachrichtenagentur



