Verbandswarnung zu Angriffen
Der VKU sieht Berlin nicht isoliert: „Berlin ist kein Einzelfall, im Prinzip sind solche Anschläge überall möglich“, sagte Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstagsausgabe).
„Berlin ist kein Einzelfall, im Prinzip sind solche Anschläge überall möglich“, warnte er.
Sicherung der Netze
„Die mutmaßlichen Täter in Berlin haben zum wiederholten Male zugeschlagen, die Ermittlungen müssen intensiviert werden“, forderte er in der FAZ. „Wenn sich die Anschläge gegen Personen und nicht gegen Sachen gerichtet hätten, wäre man mit der Strafverfolgung vermutlich schon weiter.“
Zu den Regelungen im neuen „Kritis-Dachgesetz“ zur kritischen Infrastruktur (Kritis), das sich derzeit im Bundestag befindet, sagte Liebing: „Der Schutz der Anlagen ist auch eine staatliche Aufgabe. Netzbetreiber können sich nicht gegen Drohnenüberflüge und Angriffe wehren, das müssen die Sicherheitsbehörden leisten.“
Man müsse dabei auch an die Kosten denken, forderte der VKU-Chef: „Wenn sich die Versorger jetzt noch mehr in die Sicherheit investieren sollen, muss man sie an anderer Stelle entlasten. Sonst steigen die Strompreise weiter.“ Es sei richtig, das Sondervermögen des Bundes für solche Sicherheitsaufgaben heranzuziehen.
Weitere Details zur Debatte um Netzschutz stehen im Bundestag; der Text verweist darauf, dass Maßnahmen fortlaufend evaluiert werden. Mehr dazu unter Berliner Netz-Schutz und Stromausfall in Berliner Kliniken.
(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)