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Wann sollten die Räder definitiv aufgezogen sein?

Der warme Oktober und der Räderwechsel: Was Autofahrer jetzt wissen müssen

Mann arbeitet an einem blauen Auto in einer Werkstatt.

Foto von Steward Masweneng auf Unsplash

Kaum hat der Oktober begonnen, und schon zeigt das Thermometer fast sommerliche Temperaturen an. Fast 30 Grad am Tag der Deutschen Einheit und immer wieder knackt das Quecksilber die 20-Grad-Marke. Ein Traum für alle, die den Sommer noch nicht loslassen wollen. Aber was bedeutet das für Autofahrer, die sich bereits auf den Räderwechsel vorbereitet haben?

Die Faustformel „O bis O“

Die Faustformel „O bis O“ – von Oktober bis Ostern – ist in den Köpfen der meisten Autofahrer fest verankert. Doch was, wenn der Oktober sich von seiner warmen Seite zeigt? Der ADAC Sachsen gibt Tipps zum Räderwechsel in diesem Jahr und erklärt, worauf genau geachtet werden sollte.

Winterreifen bei sommerlichen Temperaturen: Ein No-Go?

Es gibt keine gesetzlichen Einschränkungen, mit Winterreifen auch im Sommer unterwegs zu sein. Aber Vorsicht: Die Sicherheit leidet darunter. Winterreifen bestehen aus einem weicheren Gummi als Sommerreifen. Bei sommerlichen Temperaturen kann sich der Bremsweg deutlich verlängern – im schlimmsten Fall um bis zu 16 Meter.

Der richtige Zeitpunkt für den Räderwechsel

Der ADAC Sachsen rät, den Räderwechsel nicht zu überstürzen, aber die Temperaturen im Auge zu behalten. Bei durchgängigen Temperaturen von unter sieben Grad sollten die Winterräder aufgezogen werden. In Deutschland gilt eine situative Winterreifenpflicht, das heißt, bei winterlichen Straßenverhältnissen müssen Winterreifen montiert sein.

Werkstatttermine rechtzeitig planen

Wer den Räderwechsel nicht selbst durchführt, sollte die Terminvergabe in der Werkstatt im Blick haben. Wer das Auto im Alltag braucht, sollte lieber etwas früher anfragen, um auf Wetterüberraschungen vorbereitet zu sein.

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