Am Sonntag, 13. April 2025 um 20:15 Uhr läuft das 90-minütige Erotikdrama im ZDF – in der Mediathek war es bereits ein Mega-Erfolg mit über 3 Millionen Abrufen in 30 Tagen.
Plot: Wenn Lust wichtiger wird als Treue
Nina Richter (gespielt von Cornelia Gröschel) ist Polizistin und sehnt sich nach Ruhe. Ein Jahr voller Druck, Dienst und Ehefrust liegt hinter ihr. Auf Sylt will sie eigentlich durchatmen – doch dann trifft sie Daniel Bernasconi (Artjom Gilz) – und plötzlich ist alles anders.

Foto: © ZDF/Andrea Hansen
Zwischen den beiden entwickelt sich eine explosive Spannung. Leidenschaftlich, emotional, gefährlich. Nina vergisst ihr altes Leben – inklusive Ehemann Patrick (Franz Dinda) – und lässt sich auf Daniel ein.
„Zum ersten Mal seit Jahren fühlt sie sich wieder frei und selbstbestimmt. Bis Patrick auftaucht.“, heißt es in der offiziellen ZDF-Beschreibung. Und als dieser plötzlich vor Nina steht, beginnt das emotionale Kartenhaus zu wackeln.

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Zoff, Zwänge, Zärtlichkeit – das Netz zieht sich zu
Nicht nur Patrick erkennt, dass sich seine Frau verändert hat. Auch Hedi von Carlsberg (Leslie Malton), eine reiche Gönnerin und Förderin von Nina, bekommt Wind von der Affäre. Pikant: Hedi ist eng mit Daniels Ehefrau Estelle (Anja Antonowicz) verbunden – für sie ist die junge Frau wie eine Tochter.

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Als sich die Ereignisse überschlagen, stellt Hedi Nina ein Ultimatum. Es geht um Liebe – aber auch um Macht, Moral und Loyalität. Der Film zeigt: Leidenschaft kann nicht nur schön, sondern auch zerstörerisch sein.
Intime Szenen, starke Bilder – ZDF geht neue Wege
Erotik in der Primetime? Ja – aber mit Stil. Ob beim heißen Duschkuss, beim sinnlichen Austernessen oder auf einer geheimnisvollen Swingerparty in einer Sylter Villa – die Inszenierung ist atmosphärisch, ohne billig zu wirken.
Die Kameraarbeit von Jutta Pohlmann fängt Dünen, Licht, Körper und Nähe gefühlvoll ein. Die Musik von Matthias Beine unterstreicht die emotionale Entwicklung – zwischen Emanzipation, Eskalation und Erotik.

Foto: © ZDF/Andrea Hansen
Übrigens: Gedreht wurde nicht nur auf Sylt, sondern auch auf Norderney und in Berlin. Die echten Sylt-Fans merken zwar, dass einige Details nicht zum Inselbild passen – aber das nimmt man dem Film nicht übel. Die Atmosphäre stimmt – das Drama lebt.
Großer Erfolg schon vor dem TV-Start
Dass das Publikum Lust auf mehr als Rosamunde Pilcher hat, zeigt die Zahl der Abrufe. Seit der Veröffentlichung in der Mediathek wurde der Film mehr als drei Millionen Mal gestreamt. „Das ist ein überragender Erfolg und zeigt bereits vor der linearen Ausstrahlung, wie groß das Interesse des Publikums an unserer neuen Herzkino-Farbe ist“, sagte Katharina Görtz, Koordinatorin des ZDF-Herzkinos der dpa.
Mit verantwortlich für den modernen Ton: das Drehbuch-Duo Elke Rössler und Robert Gold sowie Regisseur Elmar Fischer. Begleitet wurden die Dreharbeiten von einer Intimitätskoordinatorin, wie Hauptdarstellerin Gröschel erklärt dem ZDF:
„Als Folge und dank der #metoo-Debatte ist bei erotischen Szenen an den Filmsets heutzutage Intimitätskoordination selbstverständlich.“
Herzkino neu gedacht – und das funktioniert!
„Verhängnisvolle Leidenschaft Sylt“ ist ein mutiger Schritt. Die Liebesgeschichte hat Tiefgang, Reibung und Relevanz. Themen wie Identität, Emanzipation und die Kraft körperlicher Nähe werden klug und eindringlich erzählt. Wer leichte Sonntagsunterhaltung erwartet, könnte überrascht sein – aber genau das macht den Film so interessant.
TV-Termin: Sonntag, 13. April 2025, 20:15 Uhr im ZDF
Jetzt schon abrufbar in der ZDF-Mediathek


