Gespräche nach russischen Drohnenangriffen

Selenskyj empfängt deutsche Delegation – Luftverteidigung im Fokus

Selenskyj empfängt deutsche Delegation – Luftverteidigung im Fokus

Wolodymyr Selenskyj (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Angesichts der massiven russischen Drohnenoffensive hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine Delegation aus Deutschland empfangen. An dem Treffen nahmen Kanzleramtschef Thorsten Frei und BND-Präsident Martin Jäger teil. Im Mittelpunkt standen die dringende Beschleunigung von Vereinbarungen zur Luftverteidigung und die Stärkung der ukrainischen Abwehrkräfte.

Zeichen der Unterstützung

Das Treffen in Kiew wird von Selenskyj als „wichtiges Signal der Unterstützung“ nach den jüngsten russischen Angriffen mit einer Vielzahl von Drohnen und Raketen bezeichnet.

Luftverteidigung als Priorität

Die Gespräche konzentrierten sich auf die Möglichkeit, die Lieferung von Luftverteidigungssystemen zu beschleunigen. Ziel sei es, die ukrainische Bevölkerung besser vor den als „Terror“ bezeichneten Angriffen zu schützen. Selenskyj zeigte sich hoffnungsvoll, dass Deutschland, das bereits in der Vergangenheit zur Stärkung der Luftverteidigung beigetragen hat, eine weiterhin führende Rolle einnehmen werde.

Drohnenabkommen und faire Verhandlung

Darüber hinaus wurde auch über ein von der Ukraine vorgeschlagenes Drohnenabkommen gesprochen. Selenskyj betonte die Bereitschaft, Partner zu unterstützen, die der Ukraine bereits geholfen haben. Er appellierte an die Öffnung aller Verhandlungsblöcke für die Ukraine, da die geforderten Voraussetzungen erfüllt seien und die Gelegenheit im kommenden Monat genutzt werden müsse.

Ukraine unter massivem Beschuss

Die Besuche fanden vor Hintergrund von Berichten über massive russische Drohnenangriffe statt. Laut Selenskyj seien zuletzt 1.567 Drohnen und 56 Raketen verschiedener Typen eingesetzt worden.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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