Iran-Konflikt und Konjunkturdaten belasten

Dax verliert deutlich – Rheinmetall unter Druck

Dax verliert deutlich – Rheinmetall unter Druck

Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Der deutsche Leitindex hat am Dienstagmittag spürbare Verluste verzeichnet. Nach einem schwachen Handelsstart rutschte der Dax deutlich ins Minus. Sorgen um den Iran-Konflikt und gemischte Wirtschaftsdaten dämpften die Stimmung der Anleger. Insbesondere Rheinmetall sah sich mit Verkaufsdruck konfrontiert.

Markt im Abwind

Der Dax musste am Dienstagmittag deutliche Abschläge hinnehmen. Gegen 12:30 Uhr lag der Leitindex rund 1,0 Prozent unter dem Schlussstand des Vortages und notierte bei etwa 24.110 Punkten.

Verluste und Gewinne

Am unteren Ende der Kursliste waren die Aktien von Rheinmetall, Zalando und der Münchener Rück zu finden. Dagegen konnten unter anderem die Papiere von Bayer, Symrise und Merck zulegen.

Beobachter sehen Iran-Konflikt als Belastung

Marktanalyst Andreas Lipkow bewertete die aktuelle Marktlage: „Die Marktteilnehmer wurden am Dienstag mit einer weiterhin ungelösten Situation im Iran-Krieg konfrontiert und der Hoffnung, dass es nun zu weiteren Vermittlungsversuchen anderer Staaten kommen könnte.“

Konjunkturelle Indikatoren im Fokus

„Zudem liefen sowohl die Verbraucherpreise für Deutschland über die Ticker als auch der ZEW-Index. Die Verbraucherpreise fielen mit einem Zuwachs von 2,9 Prozent wie erwartet aus. Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Mai kamen mit -10,2 Punkten leicht über den Erwartungen von -19,5 Punkten“, erklärte der Analyst. „Die Befragung wurde im Umfeld von Waffenstillstandserwartungen zwischen den USA und dem Iran getätigt und muss relativiert werden.“

Devisen und Rohstoffe

Der Euro gab am Dienstagnachmittag nach und kostete 1,1748 US-Dollar. Der Goldpreis zeigte sich ebenfalls schwächer und fiel um 0,7 Prozent auf 4.701 US-Dollar pro Feinunze. Deutlich fester tendierte hingegen der Ölpreis: Ein Fass Brent-Rohöl verteuerte sich um 2,8 Prozent auf 107,10 US-Dollar.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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