Über 130.000 Menschen die Einreise verweigert

EU-Außengrenzen: Mehr Einreisen verweigert – Rückführungen steigen

EU-Außengrenzen: Mehr Einreisen verweigert – Rückführungen steigen

Eine Gruppe von Migranten, Archivbild. (Archivbild: Symbolfoto), via dts Nachrichtenagentur

Die Europäische Union hat im vergangenen Jahr an ihren Außengrenzen deutlich mehr Menschen die Einreise verweigert als zuvor. Die Zahl der abgelehnten Anträge stieg auf über 132.000. Gleichzeitig nahmen die Rückführungen von Drittstaatsangehörigen in ihre Herkunftsländer zu, während die Feststellungen illegaler Aufenthalte innerhalb der EU zurückgingen.

Einreisen verweigert

An den EU-Außengrenzen wurde im Jahr 2025 132.600 Personen aus Drittstaaten die Einreise untersagt. Das sind 7,1 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte.

Illegale Aufenthalte gesunken

Die Zahl der festgestellten illegalen Aufenthalte innerhalb der EU verringerte sich dagegen um 21,7 Prozent. Von knapp 919.000 in 2024 sank sie auf rund 719.000 Personen im vergangenen Jahr.

Ausreiseverfügungen nahmen zu

Parallel dazu hat sich die Zahl der erlassenen Ausreiseverfügungen erhöht. 491.950 Drittstaatsangehörigen wurden im Jahr 2025 eine Ausreise angeordnet, ein Zuwachs von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Mehr Rückführungen in Drittländer

Auch die tatsächlichen Rückführungen in Nicht-EU-Länder stiegen deutlich an. Mit 135.460 Personen wurden 20,9 Prozent mehr Menschen in ihre Heimatländer zurückgeschickt als noch 2024. Besonders häufig waren dies Menschen aus der Türkei, Georgien, Syrien und Albanien. Deutschland führte die Liste der Länder mit den meisten Rückführungen an, gefolgt von Frankreich und Schweden.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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