Regierung plant Bildertausch
Das Bundeskanzleramt in Berlin steht vor einer Herausforderung: Mehr Platz muss her. Aus diesem Grund wird die Kanzlergalerie, die die Porträts der früheren Bundeskanzler schmückt, umgestaltet. Ein Regierungssprecher bestätigte dem „Spiegel“, dass die Idee einer sogenannten „Petersburger Hängung“ im Raum steht. Dabei werden Bilder verschiedener Größen dichter aneinander gehängt.
Bislang präsentieren sich die sieben Porträts von Konrad Adenauer bis Gerhard Schröder in einer klassischen Reihe. Doch die Kapazitäten sind erschöpft. Neben dem neuesten Werk, dem Schröder-Porträt von Jörg Immendorff, ist kaum noch Platz. Und das, obwohl zwei weitere Kanzler fehlen: das von Angela Merkel und das von Olaf Scholz, dessen Amtszeit 2025 endet.
Die Fertigstellung der beiden noch ausstehenden Porträts ist ungewiss. Aus Merkels Büro heißt es nur „zu gegebener Zeit“ werde man Auskunft geben. Scholz‘ Büro ließ verlautbaren, dass noch keine Entscheidung gefallen sei. Auch dem Kanzleramt liegen offenbar keine Zeitpläne vor, wann beziehungsweise ob die Porträts zeitnah in der Galerie Platz finden werden.




