Während in den tieferen Lagen meist Regen fällt, geht der Niederschlag im Bergland nahtlos in Schnee über. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor allem in Höhenlagen oberhalb von 800 Metern vor einer weiteren Verschärfung der Wetterlage.
Schwarzwald meldet Neuschnee
Im Schwarzwald kommen lokal bis zu 8 Zentimeter Neuschnee hinzu. Auch im restlichen Bergland bleibt es bei 1 bis 5 Zentimetern winterlich. Die Temperaturen bewegen sich dort um den Gefrierpunkt, was die Glättegefahr massiv erhöht.
Besonders im Südosten des Landes ist Vorsicht geboten: Hier sorgt überfrierende Nässe bereits seit den Morgenstunden für spiegelglatte Fahrbahnen. Diese Bedingungen halten laut Experten bis in die Nacht zum Dienstag an.
Graupelgewitter und schwere Böen
Zusätzlich zum Schneefall wird es ungemütlich windig. Ein Tiefdruckgebiet peitscht den Wind im Hochschwarzwald auf bis zu 80 km/h auf. Ab dem Vormittag entladen sich zudem von Nordwesten her kurze Gewitter, die oft von Graupelschauern begleitet werden.
In tieferen Lagen, wie dem Rheingraben, klettert das Thermometer zwar auf bis zu 11 Grad, doch stürmische Böen um 70 km/h sorgen auch hier für ungemütliches Aprilwetter im März.
Aussichten: Glättegefahr bleibt bestehen
Eine Entspannung ist erst einmal nicht in Sicht. Auch am Dienstag und Mittwoch dominieren dichte Wolken das Bild. In den Nächten sinken die Temperaturen verbreitet unter den Gefrierpunkt, was landesweit zu gefährlicher Glätte durch Schneematsch führen kann.
Erst zum Donnerstag deutet sich ein Wetterumschwung an: Mit bis zu 16 Grad im Rheingraben klopft dann der Frühling zumindest im Flachland wieder zaghaft an die Tür.

