Gesundheitsministerin fordert Einlenken in der Koalition

Warken pocht auf Kompromiss bei Krankenkassen-Sparplänen

Warken pocht auf Kompromiss bei Krankenkassen-Sparplänen
Foto: Nina Warken am 30.03.2026, via dts Nachrichtenagentur

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat zu Kompromissbereitschaft bei den geplanten Sparmaßnahmen für die gesetzlichen Krankenkassen aufgerufen. Sie mahnt, dass jede Seite in der Koalition Abstriche machen müsse, um ein tragfähiges Gesamtpaket schnüren zu können. Warken kündigte einen ausgewogenen Vorschlag an, der die Zustimmung der Regierung und der Fraktionen finden soll.

Mehr Einigkeit gefordert

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken appelliert an die Koalitionspartner, bei den geplanten Ausgabenkürzungen im Gesundheitswesen Kompromissbereitschaft zu zeigen. „Jeder muss sich da ein Stück weit bewegen“, betonte Warken in einem Interview mit den Sendern RTL und ntv. Sie erteilte damit einer bloßen „Rosinenpickerei“ und der Bevorzugung einzelner Vorschläge durch SPD oder Union eine Absage.

Ein stimmiges Paket als Ziel

Die Ministerin erklärte, dass vereinbart worden sei, keine Maßnahmen von vornherein auszuschließen. Vielmehr müsse am Ende ein „Gesamtpaket“ stehen, das „in sich stimmig“ sei. Warken kündigte an, einen ausgewogenen Vorschlag vorzulegen, der nach interner Abstimmung innerhalb der Regierung auch die Zustimmung der Koalitionsfraktionen finden soll. Sie sei zuversichtlich, beide Seiten „mit ins Boot zu bekommen“.

Diskussionen, aber kein Wunschkonzert

Es werde bei der Beratung des Sparpakets „sicherlich Diskussionen über den ein oder anderen Punkt“ geben, räumte Warken ein. Dennoch dürfe es keine „Wunschlisten“ geben. „Es muss ein stimmiges Paket sein.“ Um dieses Ziel zu erreichen, müssten „alle auch ein Stück weit ihre Dinge noch mal überdenken müssen und den Kompromiss auch eingehen müssen“, so die Gesundheitsministerin.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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