Pro-iranische Gruppe plant offenbar Sprengstoff- und Waffenangriffe

Verfassungsschutz warnt vor neuen Anschlägen: Terrorgruppe Hayi wird gefährlicher

Polizeiabsperrung (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) schlägt Alarm: Eine pro-iranische Terrorgruppe namens Hayi scheint ihre Taktik zu ändern. Nach bisherigen Brandanschlägen auf jüdische und US-amerikanische Einrichtungen in Europa, für die sich die Gruppe bekannt hat, befürchtet der Verfassungsschutz nun den Einsatz von Sprengstoff und Waffen. Dies könnte eine neue Eskalationsstufe bedeuten.

Angst vor gefährlicher Eskalation

Die pro-iranische Gruppe Hayi könnte nach Einschätzung des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) zu einer neuen Stufe der Gewalt in Europa übergehen. Neu ist die Warnung, dass sich die Gruppe nicht mehr nur auf „einfache“ Angriffe beschränken, sondern langfristig gefährlichere Tatmittel einbeziehen will.

Das Risiko: Ein möglicher Übergang von Brandstiftungen zu Anschlägen mit Sprengstoff oder Waffen. Hintergrund sind mehrere Vorfälle seit dem 9. März gegen jüdische und US-amerikanische Einrichtungen in Europa, auch in Deutschland. Die Gruppierung „Harakat Ashab al-Yamin al-Islamiya“ (Hayi) hat sich über Videos zu diesen Taten bekannt, insbesondere zu Brandanschlägen.

Angriffe bisher ohne Opfer

Diese Angriffe fanden bislang stets in den Nacht- oder frühen Morgenstunden statt und forderten glücklicherweise keine Personenschäden. Hauptziele waren Einrichtungen in den Benelux-Staaten und Großbritannien. Der Verfassungsschutz vermutet hinter Hayi ein irakisch-schiitisches Netzwerk, das über verschiedene Kanäle aus dem schiitisch-extremistischen und pro-iranischen Bereich in sozialen Medien agiert.

Hayi benennt mittlerweile offen die politische Motivation hinter den Taten und richtet Drohungen gegen israelische Einrichtungen sowie „Feinde des Islams“ in Europa.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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