Anstieg deutlich bemerkbar
Die US-Inflationsrate hat im April einen spürbaren Anstieg verzeichnet. Waren die Preise im März noch um 3,3 Prozent höher als im Vorjahresmonat, kletterte dieser Wert im April auf 3,8 Prozent. Das teilte die US-Statistikbehörde am Dienstag mit.
Preise legen monatlich zu
Auch im Monatsvergleich zeigt sich eine aufwärtsgerichtete Tendenz. Im April verteuerten sich die Verbraucherpreise um 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat. Die oft eng beobachtete Kerninflation, bei der Energie und Nahrungsmittel ausgeklammert werden, lag im April bei 2,8 Prozent und damit höher als die 2,6 Prozent im März.
Energiepreise als Inflationsmotor
Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung sind die Energiepreise. Sie stiegen im Jahresvergleich um kräftige 17,9 Prozent, nach einem bereits deutlichen Anstieg von 12,5 Prozent im Vorquartal. Experten vermuten hier auch die anhaltenden Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten, der seit Ende Februar die Märkte beeinflusst.
Auch die Kosten für Nahrungsmittel verteuerten sich innerhalb eines Jahres um 3,2 Prozent, verglichen mit 2,7 Prozent im März.
Zinsen im Fokus der Anleger
Die Entwicklung der US-Inflation wird von den Finanzmärkten genau beobachtet. Die Teuerungsrate ist ein wichtiger Indikator für die Zinspolitik der US-Notenbank Federal Reserve. Höhere Zinsen können sich negativ auf die Börse und den Immobilienmarkt auswirken.




