Dow Jones gibt nach

US-Börsen rutschen ab – Anleiignezinsen belasten

Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

An der Wall Street ging es am Dienstag bergab. Schwache Kursentwicklungen kennzeichneten den Handel in New York. Ausschlaggebend für die negative Stimmung war ein erneuter Anstieg der Renditen für US-Staatsanleihen. Dies macht festverzinsliche Anlagen attraktiver als riskantere Aktienanlagen.

Dow mit spürbaren Verlusten

Die New Yorker Börsen haben am Dienstag deutliche Verluste verzeichnet. Zum Handelsende rangierte der Dow Jones bei 49.363 Punkten. Damit verbuchte der Leitindex ein Minus von 0,7 Prozent gegenüber dem Vortag. Wenig später zeigte sich auch der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.355 Zählern 0,7 Prozent im Minus. Ähnlich präsentierte sich die Technologiebörse Nasdaq, wo der Nasdaq 100 mit etwa 28.820 Punkten 0,6 Prozent zurücklag.

Anleiignezinsen ziehen an

Für die schlechte Laune an der Wall Street sorgte ein erneuter Zinsanstieg bei US-Staatsanleihen. Die Rendite für zehnjährige Titel schoss auf 4,659 Prozent in die Höhe, verglichen mit 4,623 Prozent am Vortag. Dies markiert den höchsten Stand seit Anfang 2025. Festverzinsliche Wertpapiere gewinnen dadurch zunehmend an Attraktivität gegenüber risikoreicheren Aktien.

Euro und Gold geben nach

Auch die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Dienstagabend schwächer. Ein Euro kostete 1,1605 US-Dollar. Der Goldpreis gab spürbar nach: Für eine Feinunze wurden am Abend noch 4.486 US-Dollar gehandelt, ein Rückgang von 1,8 Prozent. Der Ölpreis zog ebenfalls an. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 22 Uhr deutscher Zeit 111,40 US-Dollar, ein Minus von 0,6 Prozent.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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