In einer intensiven Partie hatte der VfB am Ende auch etwas Glück: In der Schlussphase rettete zweimal der Pfosten für die Stuttgarter.
Intensives Duell ohne Tore vor der Pause
Die Partie begann mit viel Tempo und aggressivem Pressing auf beiden Seiten. Leipzig versuchte früh Druck zu machen, während der VfB immer wieder über die Flügel nach vorne spielte.
Die erste große Chance der Gäste hatte Christoph Baumgartner, der nach einer Flanke von David Raum aus kurzer Distanz zum Abschluss kam, den Ball jedoch über das Tor setzte.
Auf der anderen Seite kam Ermedin Demirović im Strafraum zum Abschluss, doch auch diese Gelegenheit blieb ungenutzt.
Insgesamt neutralisierten sich beide Mannschaften lange. Viele Zweikämpfe im Mittelfeld und nur wenige klare Torchancen prägten die erste Halbzeit. Folgerichtig ging es mit einem 0:0 in die Kabinen.
Undav bestraft Leipziger Fehler
Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel deutlich lebhafter – und der VfB nutzte eine Unachtsamkeit der Leipziger eiskalt aus.
In der 56. Minute spielte RB-Torwart Maarten Vandevoordt einen misslungenen Pass im Spielaufbau direkt in die Füße von Chris Führich. Der Flügelspieler reagierte sofort und legte quer auf Deniz Undav.
Der Stuttgarter Stürmer behielt die Ruhe und schob den Ball überlegt ins untere rechte Eck – die 1:0-Führung für den VfB.
Leipzig drückt – Stuttgart hat Glück
Nach dem Rückstand erhöhte Leipzig den Druck und kam zu mehreren guten Möglichkeiten.
Besonders brenzlig wurde es nach einer Ecke: Nicolas Seiwald kam im Strafraum zum Abschluss, doch Alexander Nübel reagierte stark und lenkte den Ball noch an den Pfosten.
Auch in der Schlussphase wurde es noch einmal dramatisch. In der 90. Minute köpfte Leipzig-Kapitän Willi Orban den Ball Richtung langes Eck – erneut rettete der Pfosten den VfB vor dem Ausgleich.
Stuttgart bringt den Sieg über die Zeit
Leipzig stellte in den letzten Minuten offensiver um und versuchte mit zahlreichen Flanken den Ausgleich zu erzwingen. Die Stuttgarter verteidigten jedoch konzentriert und ließen keine klaren Chancen mehr zu.
Nach fünf Minuten Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Deniz Aytekin die Partie schließlich ab.
Für den VfB ist der Sieg ein wichtiger Schritt im Kampf um die internationalen Plätze.
Blick auf die Bundesliga-Tabelle
Nach dem 26. Spieltag steht der VfB Stuttgart mit 50 Punkten auf Platz vier der Bundesliga. Dahinter folgt RB Leipzig mit 47 Punkten auf Rang fünf.
Die Tabelle wird weiterhin von Bayern München (67 Punkte) angeführt, gefolgt von Borussia Dortmund (58 Punkte). Auf Rang drei liegt 1899 Hoffenheim (50 Punkte).
Mit dem Erfolg gegen Leipzig bleibt der VfB Stuttgart damit mittendrin im Rennen um die Champions-League-Plätze. Für RB Leipzig dagegen ist die Niederlage ein Rückschlag im direkten Duell um die internationalen Ränge.


