US-Präsident sieht Konflikt "so gut wie" beendet

Trump deutet Kriegsende im Nahen Osten an – Drohung an Iran

Foto: Donald Trump (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

US-Präsident Donald Trump hat die Hoffnung auf ein baldiges Kriegsende im Nahen Osten geäußert und erklärt, die USA seien "dem Zeitplan weit voraus". Gleichzeitig sandte er deutliche Warnungen an den Iran, falls dieser weiterhin den Öltransport stört.

Trump: Krieg „so gut wie“ beendet

US-Präsident Donald Trump hat Andeutungen gemacht, dass ein militärischer Konflikt im Nahen Osten kurz vor dem Ende stehen könnte. „Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet“, sagte er dem US-Sender CBS. Die Vereinigten Staaten seien laut seiner Aussage „dem Zeitplan weit voraus“. Auf die Frage, ob der Krieg noch in dieser Woche enden könnte, antwortete Trump mit einem klaren „Nein“, fügte jedoch sofort hinzu, dass er „bald“ ein Ende finden werde.

Drohung „Tod, Feuer und Zorn“

Parallel zu diesen optimistischeren Aussagen drohte Trump dem Iran jedoch mit drastischen Konsequenzen, sollte das Land weiterhin den Öltransport im Nahen Osten beeinflussen. „Wenn der Iran weiter irgendetwas unternimmt, was den Ölfluss in der Straße von Hormus stoppt, werde ich von den Vereinigten Staaten von Amerika „zwanzigmal härter getroffen“ werden als bisher“, schrieb Trump auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social. Er deutete zudem an, dass „leicht zerstörbare Ziele“ ausgeschaltet werden könnten, was dem Iran praktisch unmöglich mache, sich jemals wieder als Nation aufzubauen.

Iranische Bedingung für Meerenge

Zuvor hatten die iranischen Revolutionsgarden erklärt, dass arabische und europäische Länder die Meerenge von Hormus passieren dürften. Dies sei jedoch an eine Bedingung geknüpft: Sie müssten die Botschafter der USA und Israels aus ihrem Hoheitsgebiet ausweisen.

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