Zum Hauptinhalt springen
Smart City Index 2026

Stuttgart ist Deutschlands digitalste Großstadt: Platz eins im Smart City Index 2026

Stuttgart führt erstmals den Smart City Index 2026 an. Mit 92,8 Punkten liegt die Landeshauptstadt vor München und Hamburg und schafft es als einzige Großstadt in allen fünf Kategorien in die Top 10.

Stuttgart ist Deutschlands digitalste Großstadt: Platz eins im Smart City Index 2026
Erster Bürgermeister Dr. Fabian Mayer leitet für die Landeshauptstadt Stuttgart das Referat Allgemeine Verwaltung, Kultur und Recht. Hier ist auch das Amt DO.IT für Digitalisierung, Organisation und IT angesiedelt.
Stadt Stuttgart

Stuttgart liegt erstmals vor München und Hamburg

Stuttgart hat im Smart City Index 2026 des Digitalverbands Bitkom erstmals den ersten Platz erreicht. Die Landeshauptstadt kommt auf 92,8 von 100 möglichen Punkten und liegt damit vor München mit 92,0 Punkten und Hamburg mit 91,5 Punkten.

Für das Ranking wurden alle 83 deutschen Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern untersucht. Bewertet wurden Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft und Bildung. Insgesamt flossen 14.442 Datenpunkte, 39 Indikatoren und 174 Einzelparameter in die Auswertung ein.

In allen fünf Kategorien unter den besten zehn

Besonders auffällig ist die breite Platzierung Stuttgarts. Als einzige untersuchte Großstadt erreicht die Landeshauptstadt in allen fünf Kategorien einen Platz unter den besten zehn. Bei Energie und Umwelt liegt Stuttgart sogar auf Rang eins. In der Verwaltung erreicht die Stadt Platz drei, bei IT und Kommunikation Rang sechs, bei Gesellschaft und Bildung Rang sieben und bei Mobilität Rang acht.

Die Stadt verweist unter anderem auf digitale Wärmeplanung, Energiemonitoring in kommunalen Gebäuden, den Digitalen Zwilling Mobilität und Umwelt, ein Open-Data-Portal und die Videoberatung im Virtuellen Amt. Auch bei der Digitalisierung der Schulen sieht die Landeshauptstadt einen wichtigen Baustein ihrer Strategie.

Heidelberg und Heilbronn verlieren Plätze

Der Blick auf Baden-Württemberg zeigt zugleich deutliche Unterschiede. Heidelberg, im vergangenen Jahr noch in den Top 10, fällt 2026 mit 84,7 Punkten auf Rang 13 zurück. Heilbronn verliert 16 Plätze und landet mit 71,3 Punkten auf Rang 53.

Der Digitalverband betont, dass Rückgänge im Ranking nicht zwingend bedeuten, dass eine Stadt weniger digital geworden ist. Häufig hätten andere Großstädte schneller aufgeholt oder ihre Angebote stärker ausgebaut.

Stuttgart will Digitalisierung weiter ausbauen

Die Landeshauptstadt kündigt an, weiter in digitale Infrastruktur, moderne Verwaltungsangebote und innovative Technologien zu investieren. Künstliche Intelligenz soll dabei verstärkt dort eingesetzt werden, wo sie für Verwaltung und Bevölkerung einen konkreten Mehrwert bietet.

Ein aktuelles Beispiel für Investitionen in die Zukunft der Stadt ist auch die neue Förderrunde des Stuttgarter Klima-Innovationsfonds, bei der Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Initiativen Zuschüsse für Klimaprojekte erhalten können.

Baden-Württemberg-News zuerst
InsideBW bei Google als bevorzugte Quelle festlegen und regionale Meldungen künftig häufiger sehen.

InsideBW.de bei Google bevorzugen →

Quellen und Methodik:
insideBW prüft Informationen nach redaktionellen Standards. Mehr über unsere Arbeitsweise erfahren Sie unter Quellen & Methodik.