Feuer breitet sich auf rund 2.500 Quadratmeter aus
Zwischen dem Albbrucker Ortsteil Schachen und dem Görwihler Ortsteil Niederwihl ist am Montagabend ein größerer Flächenbrand ausgebrochen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Freiburg wurde das Feuer gegen 22.45 Uhr in einem Waldstück gemeldet.
Wegen des Windes und der trockenen Vegetation breiteten sich die Flammen rasch auf eine Fläche von etwa 50 mal 50 Metern aus. Das entspricht rund 2.500 Quadratmetern. Die Freiwillige Feuerwehr rückte mit einem größeren Aufgebot an und brachte den Brand unter Kontrolle. Eine weitere Ausbreitung konnte verhindert werden.
Polizei prüft Einweggrill als mögliche Brandursache
Bei den Ermittlungen zur Ursache stießen die Einsatzkräfte nach Polizeiangaben auf einen Einweggrill. Dieser lag zusammen mit zwei Gartenstühlen auf dem Betonsockel eines alten Strommasts. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand könnte der Grill mit dem Feuer in Zusammenhang stehen.
Ob der Einweggrill den Brand tatsächlich ausgelöst hat, steht jedoch noch nicht fest. Das Polizeirevier Waldshut-Tiengen hat die Ermittlungen aufgenommen.
Trockenheit begünstigte die schnelle Ausbreitung
Die Polizei nennt neben dem Wind ausdrücklich auch die Trockenheit als Faktor für die schnelle Ausbreitung des Feuers. In Baden-Württemberg hatte die trockene Witterung in den vergangenen Wochen bereits regional zu angespannten Situationen geführt. Auch andere Brände konnten sich auf trockenen Flächen schnell ausbreiten.
Ein ähnlicher Fall wurde im Mai in Hildrizhausen gemeldet. Dort hatte sich ein Feuer an einem Waldrand auf rund 40 Quadratmeter ausgebreitet. insideBW berichtete über den damaligen Waldbrand und die anschließenden Ermittlungen.
Polizei sucht Zeugen
Die Ermittler suchen nun Personen, die Hinweise zu dem Brand oder zu Personen geben können, die sich regelmäßig an dem genannten Betonsockel aufhalten. Entsprechende Angaben nimmt das Polizeirevier Waldshut-Tiengen entgegen.
Verletzt wurde nach der bislang veröffentlichten Mitteilung niemand. Angaben zu einem möglichen Sachschaden machte die Polizei zunächst nicht.