20 Prozent weniger Stellen

Stellenabbau in der Autoindustrie: Job-Angebote sinken drastisch

Stellenabbau in der Autoindustrie: Job-Angebote sinken drastisch
Foto: Autoproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die deutsche Automobilbranche verzeichnet einen deutlichen Rückgang bei offenen Stellenangeboten. Sowohl Forschung und Entwicklung als auch das Management sind stark betroffen, während in Bayern die Stellenkrise am härtesten einschlug. Dies hat gravierende Folgen für den Arbeitsmarkt und die Zukunftsfähigkeit der Branche.

Job-Motor stottert: 20 Prozent weniger Stellenangebote in der Autoindustrie

Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen in der deutschen Automobilindustrie ist im vergangenen Jahr um satte 20 Prozent zurückgegangen. Das ergab eine Analyse des Mediaforschungsunternehmens Index, die bereits die ‚Welt am Sonntag‘ vorab berichtete. Weniger als 87.000 Job-Angebote wurden gezählt – ein spürbarer Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren mit teils über 130.000 Ausschreibungen.

Besonders hart trifft es Akademiker. Die Zahl der freien Stellen in der Forschung und Entwicklung brach um 29 Prozent ein. Noch drastischer sind die Zahlen im Managementbereich, mit einem Rückgang von 37 Prozent. Ein kleiner Lichtblick zeigt sich lediglich im Rechts- und Steuerwesen, wo die Nachfrage um 16 Prozent gestiegen ist.

Bayern und Baden-Württemberg besonders betroffen

Regional betrachtet, verzeichnet Bayern mit einem Rückgang von 32 Prozent die stärkste Schrumpfung der Job-Angebote. Auch Baden-Württemberg bleibt mit einem Minus von 22 Prozent nicht verschont. Interessant ist, dass die Branche verstärkt Personal außerhalb der traditionellen Auto-Hochburgen sucht, etwa in Städten wie Hamburg und Frankfurt.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)