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Rückreisewelle wird stärker

Stau-Wochenende droht: Auf diesen Autobahnen wird es jetzt besonders eng

Stau auf der Autobahn
Foto: VRD – stock.adobe.com

Wer am kommenden Wochenende mit dem Auto in den Urlaub fährt oder nach Hause zurückkehrt, braucht Geduld. Der ADAC rechnet vom 14. bis 16. August 2026 erneut mit starkem Reiseverkehr. Besonders kritisch dürfte der Sonntagnachmittag werden. In Baden-Württemberg gehören ausgerechnet die wichtigen Urlaubsachsen A5, A7, A8 und A81 zu den erwarteten Stauschwerpunkten.

Stau auf der Autobahn
Foto: VRD – stock.adobe.com

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Rückreisewelle nimmt deutlich Fahrt auf

Die Richtung auf Deutschlands Autobahnen beginnt sich zu drehen: Während weiterhin viele Menschen in den Urlaub starten, wächst die Zahl der Rückkehrer.

In Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen enden die Sommerferien. Gleichzeitig haben sieben Bundesländer sowie zahlreiche europäische Nachbarstaaten noch Ferien.

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Das sorgt für Verkehr in beide Richtungen – und dürfte viele der großen Autobahnen an ihre Belastungsgrenze bringen.

Besonders voll soll es nach Einschätzung des ADAC am Freitagnachmittag und Freitagabend werden. Dann treffen Berufsverkehr und Urlaubsverkehr aufeinander.

Noch kritischer könnte allerdings der Sonntag werden.

Sonntag drohen die größten Rückreisestaus

Für den Sonntagnachmittag und -abend erwartet der ADAC die stärksten Behinderungen im Rückreiseverkehr. Besonders betroffen sind die Routen aus dem Süden in Richtung Norden sowie die Strecken von Nord- und Ostsee.

Neben den Urlaubern kommen Ausflügler und Besucher zahlreicher Veranstaltungen hinzu. Auch die DTM auf dem Nürburgring dürfte zusätzlichen Verkehr verursachen.

Ein weiterer Faktor sind die Baustellen: Rund 1.000 Autobahnbaustellen können den Verkehr zusätzlich ausbremsen.

Diese Autobahnen werden besonders voll

Die Liste der vom ADAC genannten Stauschwerpunkte zieht sich quer durch Deutschland. Für Reisende aus Baden-Württemberg sind insbesondere A5, A7, A8 und A81 relevant.

Mit größeren Verzögerungen muss auf folgenden Autobahnen gerechnet werden:

  • A1 Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln
  • A2 Dortmund – Hannover – Magdeburg
  • A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau
  • A4 Aachen/Köln – Dresden – Görlitz
  • A5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel
  • A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Würzburg – Ulm – Füssen
  • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 Leipzig/Halle – Nürnberg – München
  • A10 Berliner Ring
  • A13 Berlin – Dresden
  • A20 Lübeck – Rostock
  • A24 Hamburg – Schwerin
  • A61 Mönchengladbach – Koblenz
  • A81 Singen – Stuttgart
  • A95/A96 München – Alpenraum
  • A99 Autobahnring München

Damit liegen gleich mehrere der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen durch den Südwesten auf der Liste der Stauschwerpunkte.

Ferragosto verschärft die Lage Richtung Süden

Wer über die Alpen fährt, muss mit weiteren Engpässen rechnen. Am Samstag, 15. August, wird in Italien Ferragosto gefeiert. Gleichzeitig fällt auf diesen Tag Mariä Himmelfahrt.

In Italien erreicht der Reiseverkehr rund um Ferragosto seinen Höhepunkt. Besonders betroffen ist die Brennerroute A22. Auch auf der Verbindung von der Schweizer Grenze über Mailand nach Genua auf A9 und A7 werden lange Staus erwartet.

Viele Italiener zieht es an diesem Wochenende an die Küsten und in die Naherholungsgebiete.

Brenner und Gotthard werden zum Nadelöhr

Bereits die Fahrt durch Österreich kann zur Geduldsprobe werden. Der ADAC nennt dort die West Autobahn A1, Tauern Autobahn A10, Karawanken Autobahn A11, Inntal Autobahn A12 und Brenner Autobahn A13 als besonders belastete Strecken.

Auf der Brennerroute kommen die Sanierungsarbeiten an der Luegbrücke hinzu. Auch auf Fernpassstraße B179 und Arlbergstraße B197 müssen Reisende mit längeren Staus rechnen.

In der Schweiz stehen vor allem die klassischen Nord-Süd-Achsen im Fokus. Dichter Verkehr und Wartezeiten werden insbesondere auf der Gotthard-Route A2 und der San-Bernardino-Route A13 sowie auf A1 und A3 erwartet.

Zusätzliche Verzögerungen können bei der Rückkehr nach Deutschland durch Grenzkontrollen entstehen.

Ausweichroute ist nicht immer die bessere Lösung

Wer angesichts eines Staus spontan von der Autobahn abfahren möchte, könnte ebenfalls ausgebremst werden.

Um Ausweichverkehr durch Ortschaften zu verhindern, werden auf mehreren besonders belasteten Strecken in Bayern sowie auf ausgewählten Straßen in Tirol Abfahrtssperren eingerichtet.

Der ADAC empfiehlt deshalb vor allem, die Stoßzeiten möglichst zu umgehen, genügend Zeit einzuplanen und unmittelbar vor der Abfahrt die aktuelle Verkehrslage zu überprüfen.

Für schwere Lkw gilt außerdem weiterhin eine zusätzliche Einschränkung: Fahrzeuge über 7,5 Tonnen dürfen bis zum 31. August samstags zwischen 7 und 20 Uhr auf zahlreichen Autobahnen und ausgewählten Bundesstraßen nicht fahren.

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Quelle:
  • ADAC, Mitteilung vom 10. August 2026

Quellen und Methodik:
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