Ahmetovic offen für Mandatsänderung

SPD für Ausweitung von EU-Mission: Mehr Sicherheit in der Straße von Hormus?

Die angespannten Spannungen in der Straße von Hormus werfen Fragen auf: Adis Ahmetovic, außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, hat sich nun für eine mögliche Ausweitung der EU-Marine-Mission „Aspides“ in der sensiblen Meerenge ausgesprochen. Oberste Priorität hat für ihn dabei die Deeskalation und die Sicherung internationaler Handelswege.

SPD für Ausweitung von EU-Mission:  Mehr Sicherheit in der Straße von Hormus?

Adis Ahmetovic (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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EU-Mission vor möglicher Aufwertung

Die Lage in der Straße von Hormus ist angespannt, die sicherheitspolitische Brisanz hoch. SPD-Außenexperte Adis Ahmetovic kann sich vorstellen, dass die bestehende EU-Mission „Aspides“ dort künftig eine größere Rolle spielen könnte. „Oberste Priorität muss jetzt die Deeskalation haben sowie die Sicherung der internationalen Handelswege im Einklang mit dem Völkerrecht“, sagte Ahmetovic der „Rheinischen Post“.

Hormus: Lauter, sicherer?

Die europäische Mission „Aspides“ leistet bereits jetzt einen wichtigen Beitrag zum Schutz der zivilen Schifffahrt. Ob eine Anpassung des Mandats oder eine Ausweitung notwendig sei, müsse jedoch „sorgfältig geprüft“ werden. Dabei gelte es insbesondere, die Risiken einer weiteren Eskalation in der Region zu berücksichtigen, so Ahmetovic.

Deutschland am Ruder?

Für die SPD ist klar: Jeder Schritt müsse mit europäischen und internationalen Partnern eng abgestimmt und von der Bundesregierung fundiert bewertet werden. Sollte ein „angepasstes Mandat erforderlich“ werden, müsse der Deutsche Bundestag zeitnah einbezogen werden, forderte der Außenpolitiker. Eine stabile Waffenruhe vor Ort sei eine zentrale Voraussetzung für jedes weitergehende deutsche Engagement. Ohne verlässliche Deeskalation könne und dürfe es keine Ausweitung deutscher Beiträge geben.

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  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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