Parteilinke beharrt auf Lohnfortzahlung am ersten Krankheitstag
SPD-Fraktion wehrt sich gegen Streichung der Lohnfortzahlung
Ärztehaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Aus den Reihen der SPD-Fraktion kommt deutlicher Widerstand gegen eine Debatte, die Lohnfortzahlung am ersten Krankheitstag zu streichen. Fraktionsvize Esra Limbacher betonte, dies sei kein Ziel der Partei, sondern man kämpfe für den Erhalt der Regelung. Zugleich schloss er aber auch offene Diskussionen über Strukturreformen nicht aus, um künftige Probleme zu lösen. Immerhin geht es um die Gesundheit der Arbeitnehmer.
SPD-Streit um ersten Krankheitstag
Der Widerstand aus der SPD-Fraktion gegen eine mögliche Streichung der Lohnfortzahlung am ersten Krankheitstag ist deutlich spürbar. Fraktionsvize Esra Limbacher stellte gegenüber den Sendern RTL und ntv klar, dass dies keineswegs ein Ziel seiner Partei sei. „Ganz im Gegenteil: Wir kämpfen dafür, dass diese Lohnfortzahlung weiter vorhanden ist.“
Strukturreformen statt nur Geld
Limbacher schloss jedoch nicht aus, dass zukünftig nicht alle Probleme allein mit mehr Geld gelöst werden können. „Sondern wir brauchen ganz klare Strukturreformen in unserem Land“, mahnte er. In allen Bereichen müsse man offen diskutieren und Maßnahmen nicht sofort für unmöglich erklären, so der SPD-Fraktionsvize. Die Ankündigung offenbart Spannungen innerhalb der Partei bezüglich des Umgangs mit Arbeitskräftemangel und den Folgen von Krankentagen für Arbeitnehmer und Unternehmen.
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Quelle
- (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.
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