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Energie treibt Preise

Großhandelspreise im Mai stark gestiegen

Laut Destatis lagen die deutschen Großhandelspreise im Mai 2026 um 5,9 % über dem Vorjahr. Haupttreiber waren steigende Kosten für Mineralölerzeugnisse, angetrieben durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten.

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Stahlproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Preisexplosion bei Energieprodukten

Der Krieg im Iran und im Nahen Osten löste einen sprunghaften Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise aus. Besonders die Mineralölerzeugnisse verzeichneten im Jahresvergleich einen Zuwachs von 30,5 %.

Monatlicher Rückgang dank Steuererlasse

Trotz des Jahresplus fielen die Großhandelspreise im Mai gegenüber dem April um 0,6 %. Der Rückgang ist vor allem auf die Senkung des Energiesteuersatzes für Mineralölerzeugnisse zurückzuführen, die zu einem Preisverlust von 7,3 % gegenüber dem Vormonat führte.

Gewisse Sektoren profitieren

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Preise für Nicht‑Eisen‑Erze um 36,1 % und für chemische Erzeugnisse um 13,3 %. Auch Blumen und Pflanzen wurden um 8,5 % teurer, obwohl sie im Monatsvergleich um 5,6 % nachgaben.

Preisrückgänge bei Konsumgütern

Gegenläufige Entwicklungen zeigten sich bei lebenden Tieren, Kaffee, Tee, Kakao, Gewürzen sowie Milchprodukten. Dort sank der Preis im Jahresvergleich um rund 10 % bzw. 8 %.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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