KI soll Verbrechen aufdecken
Sachsen-Anhalts Polizei soll künftig mithilfe von Künstlicher Intelligenz das Verhalten von Menschen in der Öffentlichkeit analysieren. Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) verspricht sich davon „wertvolle Beiträge zur Gefahrenabwehr und Strafverfolgung“, gerade an Kriminalitätsschwerpunkten.
Die Technologie soll Muster in Bewegtbildern von Überwachungskameras erkennen, wie sie beispielsweise an Bahnhöfen zu finden sind. Das aktuelle Polizeigesetz des Bundeslandes erlaubt die Auswertung biometrischer Daten jedoch nicht. Zieschang sieht hier dringenden Handlungsbedarf. „Die Erwartung der Gesellschaft an die Polizei ist hoch, moderne Technologien zu nutzen und dadurch die öffentliche Sicherheit zu verbessern“, betonte die Ministerin.
Gesetzliche Hürden müssen fallen
Voraussetzung für den Einsatz von KI im Polizeidienst seien klare gesetzliche Ermächtigungen, strenge Datenschutzstandards sowie durchdachte technische und organisatorische Konzepte. Zieschang signalisierte ihre Bereitschaft, die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen. „Schließlich kann es nicht sein, dass Straftäter mehr Möglichkeiten haben als die Polizei“, argumentierte die CDU-Politikerin.




