Raketen ein Beitrag zur Abschreckung
„Es gibt dafür viele Vorbereitungen an den Standorten in Rheinland-Pfalz“, sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) der „Rheinischen Post“. Die Entscheidungsgewalt liege jedoch auf Bundesebene.
Die Raketen seien ein wichtiger Bestandteil der Abschreckung gegen potenzielle Aggressionen gegenüber NATO-Ländern. Schweitzer räumte ein, dass es in Rheinland-Pfalz durchaus Kritik an der Politik von Donald Trump gebe. Dennoch werde klar zwischen der US-Administration und den amerikanischen Streitkräften vor Ort unterschieden.
Auf die Frage nach einem möglichen Abzug von US-Truppen aus Rheinland-Pfalz meinte der Ministerpräsident, dass es schon immer Schwankungen bei der Truppenstärke gegeben habe. Erst kürzlich habe er in Washington Gespräche mit Vertretern des Verteidigungs- und Außenministeriums geführt. Dort sei ihm versichert worden, dass die USA die Stationierungsbedingungen in Deutschland sehr schätzen würden. Aktuell werde zudem das größte US-Militärkrankenhaus außerhalb der Vereinigten Staaten in Rheinland-Pfalz errichtet – eine Investition in Milliardenhöhe.



