Busreise endet hinter Gittern

Rheinfelden (Baden): Busreise endet im Gefängnis

Foto: Foto: Polizei BW

Ein 26-jähriger Mann mit ausstehendem Haftbefehl wurde bei einer Routinekontrolle eines Fernreisebusses am Autobahngrenzübergang Rheinfelden von der Bundespolizei festgenommen. Der Tscheche war wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe verurteilt worden, die er nicht bezahlte. Er muss nun eine Ersatzfreiheitsstrafe antreten.

Die Reise eines Mannes mit einem Fernreisebus von Mailand nach Deutschland endete abrupt am Dienstagmorgen am Autobahngrenzübergang Rheinfelden. Bei einer Kontrolle durch die Bundespolizei wurde festgestellt, dass gegen den 26-jährigen tschechischen Staatsangehörigen ein Haftbefehl vorlag.

Unerwartetes Ende einer Busfahrt

Der junge Mann war im vergangenen Jahr wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Diese konnte oder wollte er jedoch nicht begleichen. Als ihm die Möglichkeit gegeben wurde, die ausstehende Summe von 2.490 Euro direkt vor Ort zu entrichten, scheiterte dies. Angesichts der unbezahlten Strafe und des bestehenden Haftbefehls erfolgte die umgehende Festnahme.

Hintergrund des Haftbefehls

Der Haftbefehl resultierte aus der Nichtzahlung einer gerichtlich verhängten Geldstrafe. Da der Beschuldigte die geforderte Summe auch bei der Kontrolle nicht aufbringen konnte, wurde er zur Verbüßung einer sogenannten Ersatzfreiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt überführt. Dies markiert das unerwartete und unfreiwillige Ende seiner Reise.