Tumult bei Pressekonferenz
Berlin. Ein ungemütlicher Empfang für Reza Pahlavi in Berlin. Während seines Besuchs in Deutschland wurde der iranische Exilpolitiker am Donnerstagmittag bei seinem öffentlichen Auftritt in der Bundespressekonferenz mit einer Tomate beworfen. Die Frucht traf Pahlavi jedoch nicht, wie die Polizei mitteilte. Ein Mann, der den Wurf ausgeführt haben soll, wurde umgehend von den Einsatzkräften in Gewahrsam genommen. Die genauen Hintergründe der Aktion sind noch unklar.
Polit-Besuch im Zentrum
Pahlavi hält sich seit Tagen in der deutschen Hauptstadt auf. Sein Programm sieht politische Gespräche vor, unter anderem mit Abgeordneten des Deutschen Bundestags. Treffen mit Mitgliedern der Bundesregierung sind aktuell nicht geplant, wie es aus Regierungskreisen hieß.
Stimmen der Opposition
Der Besuch des Mannes, dessen Großvater 1979 im Zuge der Islamischen Revolution gestürzt wurde, wird von Demonstrationen begleitet. Sowohl Unterstützer als auch Gegner Pahlavis haben Kundgebungen angemeldet. Die Berliner Polizei rüstete sich für den Tag und war mit einem Großaufgebot im Einsatz, um die verschiedenen Versammlungen im Stadtteil Mitte zu begleiten und die Sicherheit zu gewährleisten.