Kommission arbeitet weiter

Regierung hält an Renten-Zeitplan fest trotz Merz-Äußerungen

Älteres Paar (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die Bundesregierung will ungeachtet kontroverser Aussagen von Kanzler Friedrich Merz zur Zukunft der gesetzlichen Rente am Zeitplan für die zuständige Rentenkommission festhalten. Man erwarte die Ergebnisse Ende Juni und rechne dann mit politischem Handeln. Merz hatte zuvor die Rentenversicherung als reine Basisabsicherung bezeichnet, was auf breite Kritik stieß.

Offene Fragen zur Rentenreform

Das Bundesarbeitsministerium bekräftigt: Der Zeitplan für die Rentenkommission steht. „Wir haben immer wieder gesagt, dass wir Ende Juni die Ergebnisse in der Kommission erwarten“, teilte ein Sprecher am Mittwoch mit. Aus diesen Ergebnissen werde sich dann „politisches Handeln ergeben“.

Die Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) beim Jahresempfang des Bundesverbands deutscher Banken, die gesetzliche Rentenversicherung künftig nur noch als Basisabsicherung zu sehen, sorgten für heftige Reaktionen. Regierungssprecher Stefan Kornelius betonte jedoch, es handele sich dabei nicht um einen vorgegriffenen Rahmen für die Kommission. „Es handelt sich um einen Satz und damit nicht um einen Rahmen und es greift kein Ergebnis vorweg“, so Kornelius.

Kritik an Merz kam nicht nur aus der Opposition, sondern auch von der SPD und sogar aus der Union selbst. Die Debatte um die zukünftige Ausgestaltung der Altersvorsorge bleibt damit im Zentrum der politischen Auseinandersetzungen.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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