Ab in den Urlaub

Osterurlaub 2026 Reiseziele: Spanien top, Deutschland überraschend beliebt

Symbolbild

Foto: insidebw.de / AI

Mallorca, Barcelona, Lissabon – die Deutschen zieht es zu Ostern in den Süden. Doch gleichzeitig strömen Europäer in Rekordzahl in deutsche Städte.

Die Buchungsdaten sprechen eine klare Sprache: Sonne schlägt Abenteuer – zumindest zu Ostern.

Spanien gewinnt wieder

Mehr als jede fünfte Buchung deutscher Urlauber geht laut einer aktuellen Opodo-Auswertung nach Spanien – 21 Prozent, Platz eins unangefochten. Palma de Mallorca und Barcelona führen die Beliebtheitsskala an. Wer es etwas ruhiger mag, bucht Lissabon: Die portugiesische Hauptstadt landet auf Platz vier der meistgebuchten Städte und punktet mit mildem Atlantikklima und vergleichsweise entspannten Preisen.

Der Reiz ist nachvollziehbar. Während Deutschland im März und April noch mit wechselhaftem Wetter kämpft, lockt Südeuropa mit den ersten stabilen Frühlingstagen des Jahres.

Kurztrip oder große Auszeit?

Die Deutschen wissen, was sie wollen – und es ist unterschiedlich. Rund ein Drittel nutzt Ostern für einen kompakten Kurztrip von drei bis vier Tagen. London, Paris und Wien sind neben deutschen Städten die bevorzugten Ziele für dieses Format. Fast genauso viele – 31 Prozent – gönnen sich dagegen eine ausgedehnte Pause von ein bis zwei Wochen. Ostern als erste große Erholung des Jahres, voll ausgenutzt.

Deutschland zieht Europäer an

Was viele unterschätzen: Während die Deutschen in den Süden fliegen, kommen die Südeuropäer nach Deutschland. Spanier stellen mit 21 Prozent die größte Gruppe internationaler Besucher in deutschen Städten. Dahinter folgen Franzosen mit 12 Prozent, Schweizer und Italiener mit je 11 Prozent sowie Österreicher mit 10 Prozent.

Berlin führt die Liste der beliebtesten deutschen Ziele für Incoming-Touristen an, gefolgt von München und Hamburg. Dahinter reihen sich Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart, Köln-Bonn, Hannover, Bremen und Nürnberg ein.

Was das bedeutet

Der Reiseverkehr zu Ostern 2026 ist kein Einbahnstraßenphänomen. Deutschland exportiert Urlauber in den Süden – und importiert gleichzeitig Gäste aus ganz Europa. Für Städte wie Berlin oder München bedeutet das volle Hotels, gut gebuchte Restaurants und belebte Innenstädte über die Feiertage.

Wer noch plant: Die Nachfrage ist laut Opodo hoch, die besten Angebote für Kurztrips sind bereits dünn gesät.

Quelle
  • Opodo Deutschland

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