Kritik an "Totalversagern" und "Planlosen"

Opposition tobt: Linke und Grüne attackieren Regierung wegen Spritpreisen

Opposition tobt: Linke und Grüne attackieren Regierung wegen Spritpreisen

Eine Tankstelle in Deutschland. Archivbild, via dts Nachrichtenagentur

Steigende Spritpreise führen zu scharfer Kritik aus den Oppositionsreihen. Linken-Chefin Ines Schwerdtner wirft der Bundesregierung "Totalversagen" vor und spricht von einem "Durcheinander der Vorschläge". Grüne-Politiker Andreas Audretsch fordert einen klaren Krisen-Aktionsplan und bemängelt das "Koalitions-Chaos" sowie "fatales Krisenmanagement".

Wirbel an der Zapfsäule

Die Spritpreise klettern weiter, und die Kritik von Linken und Grünen an der Bundesregierung wird lauter. Die Opposition sieht die Regierung im Umgang mit der Krise überfordert.

„Totalversager“ an der Macht?

Linken-Parteichefin Ines Schwerdtner spart nicht mit deutlichen Worten. Angesprochen auf die jüngsten Preisentwicklungen an den Tankstellen sagte sie der „Bild“: „Man hat den Eindruck, die Bundesregierung bestehe aus Totalversagern.“ Sie kritisiert, dass sich SPD und Union zerstrittenen, wie Menschen entlastet werden könnten, während Ölkonzerne weiter hohe Gewinne machten.

Grüne fordern Aktionsplan

Auch von den Grünen kommt harte Kritik. Andreas Audretsch, stellvertretender Fraktionschef, warnt vor weiteren Preisschocks, nicht nur bei Kraftstoff, sondern auch bei Lebensmitteln und der Wärmeversorgung. Er fordert Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche auf, endlich einen klaren Krisen-Aktionsplan vorzulegen und das „Koalitions-Chaos“ zu beenden. Audretschs Urteil über das Handeln der Regierung, einschließlich des Bundeskanzlers, ist vernichtend: „Das ist ein fatales Krisenmanagement.“

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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